Verein kann im Frühjahr 2018 loslegen

Freie Bahn für den Neubau der Sporthalle des FTSV Jahn Brinkum

Stuhr - Von Andreas Hapke. Wenn sich die Christdemokratin Marliese Brandes, der Sozialdemokrat Rolf Meyer und „Besser“-Fraktionschef Gerd-W. Bode aus der Mitte des Rates ins Publikum zurückziehen, dann liegt es nahe, dass es beim nächsten Tagesordnungspunkt um den FTSV Jahn Brinkum geht. Genau das war am Mittwochabend der Fall. Weil das Trio dem Verein in unterschiedlichen Funktionen verbunden ist, durfte es nicht mitentscheiden über den Neubau einer Zweifeld-Sporthalle am Brunnenweg. Bei diesem Vorhaben will der FTSV als Bauherr auftreten.

Dass die Stimmen bei der Abstimmung fehlen würden, war allerdings nicht zu befürchten. Zum einen, weil schon der Ausschuss für Jugend, Freizeit und Kultur grünes Licht für das Vorhaben gegeben hatte; zum anderen, weil an der Notwendigkeit des Projekts keinerlei Zweifel besteht. Nur mit einem zusätzlichen Gebäude kann die Gemeinde sicherstellen, dass der Schul- und der Vereinssport während der Sanierung der KGS-Hallen in den Jahren 2019 und 2020 uneingeschränkt über die Bühne gehen kann. Und sie kann die marode, ebenfalls sanierungsbedürftige Turnhalle an der Jahnstraße mittelfristig abreißen.

Gemeinde gewährt Bürgschaft

Kein Wunder also, dass jetzt auch der Rat sein Okay für das Vorhaben gab. Dies hatten zuvor auch der Gemeindesportring und die Mitglieder des FTSV Jahn Brinkum getan, sodass dem Baubeginn im Frühjahr kommenden Jahres nichts mehr im Weg steht.

Der Ratsbeschluss beinhaltet, mit dem FTSV einen Vertrag zum Bau und zur Finanzierung einer Zweifeld-Sporthalle in Brinkum abzuschließen. Die Gemeinde würde für die Stellplätze und die Erschließung der Sportanlage über die Birkenstraße aufkommen, was mit 275 .000 Euro zu Buche schlägt. Die verbleibenden Kosten von 2 .525. 000 Euro teilen sich Verein und Kommune, wobei die Sportler auf ihren Anteil einen Zuschuss von 15 Prozent erhalten. Für den Verein fallen damit 1. 074. 000 Euro an. Darüber hinaus gewährt ihm die Gemeinde eine Bürgschaft in Höhe von 631. 250 Euro.

Für die SPD-Fraktionsvorsitzende Susanne Cohrs ist es jetzt wichtig, „schleunigst mit dem Bau zu beginnen, um den Zeitplan einzuhalten“. Im Vorfeld sei viel Zeit vertan worden. „Die Bedarfe waren schon früher zu erkennen.“

Rubriklistenbild: © dpa

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