Philharmonie gibt Herbstkonzert

Frankreich steht im Mittelpunkt

Die Soloharfenistin Assia Cunego aus Tallin tritt mit der Klassischen Philharmonie auf.

Varrel - Das Herbstkonzert der Klassischen Philharmonie Nordwest ist ganz nach dem Geschmack von Ulrich Semrau. „Vive la France“ ist die Aufführung am Freitag, 11. November, auf Gut Varrel überschrieben.

„Das Konzert liegt mir sehr am Herzen, weil es sich mit französischer Musik befasst“, sagt der Leiter und Dirigent des Ensembles. Er selber sei ein Frankreich-Fan und verbringe dort viel Zeit, weil gute Freunde von ihm dort lebten. Die Klassische Philharmonie befasst sich mit Werken aus der frühen und der späten Romantik sowie dem Impressionismus. Auf dem Programm stehen laut Semrau Werke der drei großen Komponisten Frankreichs Maurice Ravel, César Franck und Camille Saint-Saens.

Das Ensemble nimmt sich unter anderem Ravels „Tombeau de Couperin“ an. Der Komponist, der bekannt ist für seinen weltberühmten Bolero, schrieb den „Tombeau“ (zu Deutsch: Trauerstück) 1914 für einen verstorbenen Kollegen. Für Jahre später wurde es für Orchester instrumentiert. „Es ist ein sehr schönes, sehr intimes impressionistisches Werk“, sagt Semrau. Das Stück Pavane pour une Infante défunte“ ist laut dem Ensemblechef ein echter Ohrwurm.

César Francks Sinfonie d-Moll benötige durch Harfe, Pauke und dreifache Holzbläser eine große Besetzung. „Mit seiner einzigen Sinfonie begeben wir uns in die französische Spätromantik und entdecken ganz neue Farben. Das ist eine spannende Aufgabe“, sagt Semrau.

Als Soloharfenistin hat das Ensemble Assia Cunego gewinnen können. Sie hat ein Engagement im Estonian National Symphony Orchestra in Tallin und an der dortigen Hochschule eine Professur. Die Klassische Philharmonie ist für sei kein unbekanntes Orchester: Gemeinsam traten die Musiker erstmals Silvester 2014 in der Bremer Glocke auf.

Karten für das Konzert auf Gut Varrel gibt es für 15 Euro in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung. Abonnenten zahlen nur 13 Euro.

sb

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