Fahrenhorster rücken 34 Mal aus

Feuerwehr: Einsatzzahlen konstant

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Ortsbrandmeister Mathias Nordhorn (l.), Gemeindebrandmeister Michael Kalusche (r.), sowie Bürgermeister Niels Thomse mit dem Geehrten und den Beförderten: (v.l.) Mike Obuch, Anna Daniel, Christian Hart, Jan-Frank Woiwode, Michael Maschke, Nils Conrad, Justin Rickmann, Heinrich Windhorst und Erik Frentzel.

Fahrenhorst - „34 Mal musste die Feuerwehr Fahrenhost im vergangenen Jahr zu Einsätzen ausrücken“, berichtete Ortsbrandmeister Mathias Nordhorn während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus. Im Vorjahr waren es 33 Einsätze gewesen.

Die Brandeinsätze hätten sich von 15 auf 11 verringert, die technischen Hilfeleistungen seien allerdings von acht auf nunmehr 22 gestiegen. Das hänge im Wesentlichen mit den beiden Stürmen im September und Oktober zusammen. Insgesamt sind laut Nordhorn zurzeit 55 Freiwillige aktiv, darunter auch drei Frauen. Die Altersabteilung zählt aktuell 13 Mitglieder, Die Mitglieder hatten ihm zufolge im vergangenen Jahr 24 Dienste absolviert, das sei die Hälfte von 2016 gewesen. Der Grund: Die Dienste werden nur noch alle zwei Wochen angeboten. Zahlreiche Veranstaltungen hätten 2017 auf dem Programm gestanden, darunter eine Kohlfahrt und das Dorffest mit dem Schützenverein. Er dankte dem Rat und der Gemeinde für die tatkräftige Unterstützung, die in der Gemeinde Stuhr hervorragend funktioniere. „Wir sind froh, dass wir in die Gemeinde Stuhr fallen und nicht in eine andere Gemeinde, wo das nicht so glatt über die Bühne geht“, so Nordhorn.

Bürgermeister Niels Thomsen lobt Nachwuchsarbeit

Gemeindebrandmeister Michael Kalusche kam noch einmal auf die Baustelle auf der A 1 zu sprechen. Die verengten Fahrbahnen hätten es nicht zugelassen, eine Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge zu bilden. So habe die Feuerwehr zuerst einen VW-Bus zum Unfallort schicken müssen, um die Möglichkeiten für die Rettungsfahrzeuge zu erkunden. Anfang März sei die Einrichtung der Baustelle in die Gegenrichtung geplant. Das bereite ihm Sorgen, zumal dort auch noch die Demontage der Ochtum-Brücke geplant sei, so Kalusche. Für das Ende des laufenden Jahres sei nun endlich ein Probebetrieb der digitalen Alarmierung geplant, so Michael Kalusche.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Cord Tinnemeyer freute sich über 17 Neuzugänge bei der Jugendfeuerwehr Fahrenhorst-Seckenhausen. „Das ist super“, lautete sein Kommentar.

Bürgermeister Niels Thomsen lobte die Nachwuchsarbeit der Wehr, die letztendlich zu den zahlreichen Neuzugängen geführt habe. Er riet den Aktiven, auch auf sich selbst zu achten. Das sei wichtiger, als schnell am Einsatzort zu sein und bezog sich dabei auf einen Autounfall im dichten Nebel, der der Feuerwehr einiges abverlangt hätte. - bos

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