Festival „A Heart for Stuhr“ mit zwei Konzertabenden in der Gutsscheune

Schritt zurück nach vorn

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Ray Wilson bringt die Songs von „Genesis“ auf die Bühne der Gutsscheune.

Varrel - Von Andreas Hapke. Es ist ein Schritt zurück nach vorn: Die achte Auflage des Sommerfestivals „A Heart for Stuhr“ wird dem Publikum wieder zwei Konzertabende bieten. Das Konzept mit der Disco am Samstagabend hat damit schon ein Jahr nach seiner Premiere ausgedient. Die Veranstaltung geht von Freitag bis Sonntag, 28. bis 30. August, auf Gut Varrel über die Bühne.

„Wir haben eine Bewertung vorgenommen und unsere Lehren daraus gezogen. Der Samstag war ein Reinfall“, erklärt Helmut Frank, Vorsitzender des Vereins „A Heart for Stuhr“ und Organisator des Festivals, das zudem keine Open-Air-Veranstaltung mehr ist. Denn auch das war ein Ergebnis der Bewertung des Festivals 2014: „Dank der Bühne in der Gutsscheune und den Pagodenzelten draußen um den Eingang herum hatten wir keinen Stress mit dem Wetter“, sagt Frank. „Sonst mussten wir immer bis Dienstag zittern, wie denn wohl die Witterung sein würde.“

Bei der Auswahl der Gruppen hat Frank zwischen den Fraktionen „Spaßmusik“ und „Rock meets Klassik“ unterschieden. Der Freitag stehe unter dem Motto „Jetzt geht der Spaß erst richtig los“. Dafür sollen die Bon-Jovi-Tribute-Band „Bounce“ sowie Nathalie Dorra und Ole Feddersen sorgen, die mit ihrer Combo „nu addition“ anreisen. Laut Mitteilung hat sich „Bounce“ in den vergangenen Jahren zu Deutschlands größter Bon-Jovi-Coverband entwickelt. Sie biete dem Publikum eine musikalische Reise durch die 25-jährige Geschichte ihrer Vorbilder, vom Debütalbum bis hin zur aktuellen Platte.

Mit Nathalie Dorra und Ole Feddersen zieht laut Frank „ein Hauch von Udo Lindenberg“ durch die Gutsscheune. Die beiden Sänger stehen bei Konzerten des Panikorchesters rechts und links neben Lindenberg. „Ohne die könnte Udo gar nicht mehr auftreten“, scherzt Frank. Bekannt sind Nathalie Dorra und Ole Feddersen auch aus der TV-Show „The Voice of Germany“. Mit ihrer Band spielen sie Rock und Pop, etwa David Bowie, Grace Jones, Pink und Tina Turner.

Den Sonnabend eröffnen „Bosstime“, laut Mitteilung nicht irgendeine, sondern die Bruce-Springsteen-Tribute-Band schlechthin in Europa. Sie zelebriert bis zu dreieinhalb Stunden alle Hits ihres Helden „auf höchstem Niveau“.

Alle Erfolge von „Genesis“ haben Ray Wilson und seine Band im Gepäck. Wilson, einst Nachfolger von Phil Collins als Sänger der Gruppe, erfüllt sich mit seinem Programm „Genesis Classic“ einen Traum: die Hits der Legenden auf großer Bühne und in den Originalversionen zu spielen.

„Von dieser musikalischen Mischung versprechen wir uns einiges“, sagt Frank. Zwei Änderungen kündigt er für das sportliche Rahmenprogramm an: Wegen der Verletzungsgefahr hat er das Fußballturnier am Sonnabend gegen Fußballtennis für jedermann getauscht, mit Unterstützung des TC Blau-Weiß Varrel. Beginn ist um 10 Uhr. Das Startgeld für ein Team à vier Personen beträgt 500 Euro und beinhaltet zehn Eintrittskarten. Für den Halbmarathon am Sonntag um 10 Uhr müssen die Mannschaften nur noch acht statt wie bisher zehn Teilnehmer melden. Das Antrittsgeld beläuft sich auf 750 Euro, 20 Tickets inklusive. Wer mitmachen möchte, ruft unter der Telefonnummer 0151/53814600 an oder schickt eine E-Mail an aheartforstuhr@aheartfor stuhr.de.

Der Vorverkauf startet am 11. Mai. Tickets gibt es im Bürgerbüro und bei der Mediengruppe Kreiszeitung.

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