Fahrenhorster Mehrgenerationenhaus feiert Geburtstag / Große Resonanz

„Erwartungen übertroffen“

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Initiatoren und Gäste feiern den ersten Geburtstag der Fahrenhorster Einrichtung.

Fahrenhorst - Von Heiner Büntemeyer. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) Fahrenhorst hat gestern seinen ersten Geburtstag in großer Runde gefeiert. Dierk Jobmann begrüßte Bürgermeister Niels Thomsen sowie dessen Stellvertreter Gudrun Klomburg und Uwe Schweers, dazu die Fraktionschefs Susanne Cohrs (SPD), Frank Schröder (CDU) und Jürgen Timm (FDP). Die Kirchengemeinde Heiligenrode als Hausherrin war durch Pastorin Dr. Tabea Rösler vertreten.

Jobmann erinnerte an die Gründungsphase, als Ende 2014 in der „Fahrenhorster Runde“ die Idee eines offenen Dorftreffs geboren worden war. Gisela Gustavus und Peter Strohmeyer hätten die Idee aufgegriffen, einen Aktionsplan entwickelt – und was daraus geworden sei, könne jetzt besichtigt werden.

Jobmann stellte den mehr als 60 Besuchern die Initiatoren und Leiter der verschiedenen Angebote vor: Ute Jarzak, die er als „die Seele des MGH“ bezeichnete, leitet Strick- und Klönrunden, Beatrice Hinte führt das Trauercafé „Herzsprung“ und einen Literaturzirkel, Reinhild Olma richtete einen Spieletreff ein, Gisela Gustavus singt mit Kindern und erkundet mit ihnen den Wald, Peter Strohmeyer „maakt dat plattdüütsche Fröhstück“, Doris Diehl bittet zum Fitnesstraining, Helga Rüthing musiziert mit syrischen Flüchtlingen, Linda Bagge bietet Spiele an und Dirk und Ellen Jobmann eröffneten das Klönschnack-Café und boten 2015 zwei Erste-Hilfe-Kurse an.

Dierk Jobmann dankte allen Ehrenamtlichen für „eine wunderbare Zusammenarbeit“, sein Dank galt auch allen Spendern. „Was wir hier heute anbieten können, hat alle Erwartungen übertroffen, und wir haben sogar noch Spaß dabei.“

Bürgermeister Niels Thomsen gratulierte, dass die Idee von 2014 so erfolgreich umgesetzt worden sei. Er dankte auch der Kirchengemeinde, dass sie die Kapelle zur Verfügung gestellt hat und versprach, dass der zugesagte Rad- und Fußweg zur Kapelle spätestens 2017 gebaut wird. Er wünschte dem MGH Fahrenhorst eine lange Nachhaltigkeit, denn er sei sicher, dass die Nachfrage noch steigen werde.

Thomas Schaumlöffel gratulierte und erinnerte an anfängliche Zweifel am Erfolg dieses Projektes. „Bleibt so mutig“, wünschte er den Verantwortlichen sowie Bürger, die mitmachen, die sich engagieren, Ideen entwickeln und diese verwirklichen. Auch für andere Stuhrer Ortsteile sei solch ein Haus empfehlenswert.

Bevor Ya‘Beppo Gustavus zur Gitarre griff und sich zu Beatles-Songs selbst begleitete, wünschte Pastorin Tabea Rösler dem Mehrgenerationenhaus für die Zukunft alles Gute. Sie sei immer wieder erstaunt darüber, „wie viel Leben ihr nach Fahrenhorst gebracht habt“. Dem „Geburtstagskind“ brachte sie ein Ständchen, in das die Zuhörer mit einstimmten.

Anschließend wurden die Gäste eingeladen, sich an dem reichhaltigen Kuchen- und Tortenbüfett zu bedienen und den Nachmittag zu einem gemütlichen Klönschnack zu nutzen.

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