Verein plant Fete im September

Erntefest in Stuhr soll wieder aufleben

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Matthias Röpe und Dirk Köhrmann (v.l.) sind die Vorsitzenden des Erntefestvereins Alt-Stuhr.

Stuhr - In Stuhr wird am Sonnabend, 29. September, wieder Erntefest gefeiert. Der Erntefestverein Stuhr arbeitet seit Mitte März an dem Projekt, nach neun erntefestlosen Jahren wieder eine solche Feier auf die Beine zu stellen. Das letzte Erntefest hatte der Landwirtschaftliche Verein Stuhr 2009 veranstaltet, aber im Vorstand fehlte die Bereitschaft, diese mit viel Arbeit verbundene Tradition fortzusetzen.

Stephanie Röpe, Jessica Lampe, Jasmin Federspiel, Matthias Röpe, Dirk Köhrmann, Hauke Bischoff, Jannik Lange und Lüder Corßen-Katenkamp wollten das nicht länger so hinnehmen. Sie gründeten im Frühjahr den Erntefestverein Stuhr und setzten alles daran, dass die Feier in Alt-Stuhr noch in diesem Jahr wieder auflebt. Anderenfalls hätten sie noch zwei Jahre warten müssen, denn im nächsten Jahr wird in Heiligenrode wieder das alle zwei Jahre anstehende Erntefest gefeiert, und damit wollten sie nicht kollidieren. Vielmehr ist es ihr Wunsch, stets im Wechsel mit Heiligenrode zu feiern.

15 Mitglieder gehören dazu

Um so größer ist die Freude in dem Verein, dem inzwischen 15 Mitglieder angehören, dass die größten Hindernisse für ihr Vorhaben beseitigt sind. Vor einigen Tagen erhielten sie die Zusage, dass sie den geplanten Ernteumzug durch Stuhr, Moordeich und Blocken veranstalten dürfen. Die rund zehn Kilometer lange Route steht auch schon fest. Ziel des Umzuges ist eine Wiese in Blocken, wo ein Festzelt aufgebaut wird und wo ein DJ das musikalische Kommando übernehmen soll. Die Ankunft des Festzugs mit der Erntekrone wird so gelegt, dass die Teilnehmer gar nicht erst nach Hause gehen, sondern gleich zum Ernteball dableiben.

Organisatoren hoffen auf gute Beteiligung

Geht es nach den Plänen der Organisatoren, dann wird die Landjugend die Erntekrone binden. Es ist auch noch ein Gespräch mit der Kirchengemeinde darüber geplant, wie die Kirche in dieses Fest eingebunden werden könnte. Sie hoffen natürlich, dass sich viele örtliche Verein mit Festwagen am Ernteumzug beteiligen und auch Ortsteile, Kegel- und andere private Clubs sowie Nachbarschaften, Kindergärten und Krabbelgruppen eigene Festwagen schmücken. Die jungen Leute wollen auch versuchen, Bürgermeister Niels Thomsen dafür zu begeistern, beim Festumzug in der Jury darüber mit zu entscheiden, welche Motivwagen prämiert werden.

Ganz besonders würden sich die Initiatoren freuen, wenn sich ihrem Verein weitere Mitglieder anschließen würden, die mit einem geringen Jahresbeitrag zur Anschubfinanzierung beitragen und vielleicht auch bereit wären, bei der Organisation des Festes mitzuhelfen. 

bt

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