Sehr gute Beteiligung beim Schützenfest

Endlich König: Das lange Warten des Jörn Kohlwey hat ein Ende

Das neue Fahrenhorster Königshaus. - Foto: Büntemeyer

Fahrenhorst - Der Vorsitzende des Fahrenhorster Schützenvereins, Christian Seevers, hatte bei der Königsproklamation am Sonntagabend nur den Vornamen des neuen Schützenkönigs ausgesprochen, da brach der Jubel los! Sowohl bei Mitgliedern und Besuchern im randvollen Festzelt als auch beim neuen Schützenkönig „Jörn“. Endlich hatte es mit der Königswürde bei Jörn Kohlwey geklappt. „Als beim Königsschießen die Zehn vorbeikam, hab ich einfach abgedrückt“, erzählte er später, als er die Gratulationen und den Ehrentanz „überstanden“ hatte.

Nicht minder glücklich war auch Alterskönig Bernd Menzel, der zuvor ebenfalls schon mehrere vergebliche Anläufe genommen hatte, um Fahrenhorster Alterskönig zu werden. Bei den Damen hatte sich nur ein Wechsel vollzogen: Im vorigen Jahr hatte sich die Damenkönigin Birgitt Madsen Sabine Rathkamp als Adjutantin gewählt, in diesem Jahr hatten sie die Posten getauscht, denn Sabine Rathkamp ist Damenkönigin und wird jetzt von Birgitt Madsen assistiert. Die neue Adjutantin sicherte sich zusätzlich den Titel der Königin der Königinnen. König der Könige und damit „Kaiser von Fahrenhorst“ wurde der stellvertretende Vorsitzende Hermann Hüneke.

Das neue Herrscherhaus vervollständigen als Jugendliche Sarah Stullich sowie die Kinderregenten Corvin Meißner und Emma Höhncke. Die Nachwuchskönige sind Fee Marie Leiko und Elias Albers. Volksmajestät ist Jan Peters.

Die Proklamation war der Höhepunkt eines ereignisreichen zweitägigen Schützenfestes mit zwei Umzügen durch die festlich geschmückten Straßen des Ortes, mit einem Kinderfest, das die Jugendlichen des Vereins organisiert hatten, und einem großen Festball, bei dem sich DJ Teasy bei seinem ersten Auftritt in Fahrenhorst mit stimmungsvoller Musik für weitere Engagements empfahl.

Die Beteiligung an den Wettbewerben war sehr gut. „Bei den Königsschießen waren in jeder Altersklasse mehrere ernsthafte Anwärter angetreten“, berichtete Seevers. Dem König des vergangenen Jahres, Christian Hart, hatte seine Regentschaft so gut gefallen, dass er die Königskette gerne an seine Schützenuniform genäht hätte. Aber die Sportleitung konnte dies noch rechtzeitig verhindern, und der Ex-Alterskönig Rainer Knebel nutzte sein „Recht auf freie Rede“, um einen langen „Werbeblock“ auf Fahrenhorst zu halten, wo er seit inzwischen 45 Jahren mit seiner Familie wohnt „und hier nie wieder weg will“.

bt

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