62-Jährige lebensgefährlich verletzt

Auto-Brand in Stuhr: Mutiger Helfer zieht Frau von Flammen weg und löscht sie im Bach

Ein Rettungshubschrauber im Flug. (Symbolbildsammlung)
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Die 62-jährige Frau wurde mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik geflogen.

Eine 62-jährige Frau hat in Stuhr lebensgefährliche Brandverletzungen erlitten. Ein mutiger Helfer löschte sie in einem Bach in der Nähe ab.

Stuhr - Am Samstag gegen 14.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in Stuhr gerufen. Bei der Anfahrt war schon weithin eine schwarze Rauchsäule zu sehen. Auf einem Feldweg an der Carl-Zeiss-Straße stand ein Auto in Flammen. In der Nähe fanden die Rettungskräfte einen 57-jährigen Mann und eine schwer verletzte Frau. Der 57-Jährige gab an, die Frau am brennenden Auto gefunden und in einem nahegelegenen Bach gelöscht zu haben. Das teilt die Polizei mit.

Einsatz in Stuhr: Frau kommt mit Brandverletzungen in Spezialklinik

Die Feuerwehr zog die Frau aus dem Bach und brachte sie in einen Rettungswagen. Nach längerer Behandlung vor Ort durch zwei Notärzte wurde die 62-Jährige mit lebensgefährlichen Brandverletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Auto brennt in Stuhr: Helfer erleidet Rauchgasvergiftung

Nach ersten Erkenntnissen wurde der Brand nicht durch einen Autounfall verursacht, sondern von der 62-jährigen Fahrerin bewusst herbeigeführt. „Besonders hervorzuheben ist das mutige Eingreifen des 57-jährigen Helfers, der ohne zu zögern der Frau zu Hilfe eilte“, schreibt die Polizei.

Feuer in Stuhr: Auch für Rettungskräfte sehr belastender Einsatz

Auch die Feuerwehr lobt sein Verhalten: „Sehr lobenswert zu erwähnen ist das Verhalten des Ersthelfers, der ohne zu zögern der Frau zur Hilfe kam.“ Der 57-Jährige wurde wegen einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr löschte das brennende Auto ab. Der für die Rettungskräfte sehr belastende Einsatz konnte nach etwa 1,5 Stunden beendet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter www.telefonseelsorge.de.

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