Einrichtung feiert am 6. März Geburtstag / Gespräch mit der Kirchengemeinde

„MGH ist ein Schmuckstück in Fahrenhorster Kapelle“

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Zur Geburtstagsparty laden die Ehrenamtlichen in die Kapelle am Warwer Sand ein.

Fahrenhorst - Von Andreas Hapke. Wer hätte gedacht, dass das Fahrenhorster Mehrgenerationenhaus (MGH) in knapp einem Jahr so viel auf die Beine stellen würde? Thomas Schaumlöffel jedenfalls hätte das nach eigener Auskunft nicht für möglich gehalten. Aber er freue sich „außerordentlich“ darüber, sagt der geschäftsführende Vorstand der Bürgerstiftung Stuhr, die Trägerin der Einrichtung ist. Diese lädt für Sonntag, 6. März, 15 Uhr, zu ihrem ersten Geburtstag ein.

Die Party ist überfällig, denn seine Eröffnung hatte das MGH bereits am 22. Januar 2015 gefeiert. Vorausgegangen war ein mit der Kirchengemeinde abgeschlossener Vertrag über die Nutzung der Kapelle an der Straße „Zum Warwer Sand“. „Für manche Veranstaltungen dort sind die Räume eigentlich schon zu klein“, stellt Schaumlöffel fest. Diese Erfolgsgeschichte sei einer „sehr motivierten ehrenamtlichen Truppe“ zu verdanken.

Zum Geburtstag wird Schaumlöffel ein Grußwort sprechen, ebenso wie Bürgermeister Niels Thomsen und Pastorin Tabea Rösler. Danach bringt Sänger Beppo Lieder zum Genießen und Mitsingen zu Gehör, außerdem stellen die Ehrenamtlichen ihre Projekte vor.

Das monatliche Programm passt inzwischen gerade soeben auf einen Din-A4-Zettel. „Wir haben mit vier Veranstaltungen pro Monat angefangen. Jetzt sind es elf, zwölf. Das ist natürlich ein Erfolgserlebnis“, sagt Ute Jarzak. Sie kümmert sich um die Außendarstellung des MGH, betreut etwa den Internetauftritt und organisiert die Broschüren. Darüber hinaus leitet sie selbst „Quatschen-Stricken-Häkeln bei Tee und Gebäck“. Das Angebot werde gut angenommen, gleiches gelte unter anderem für das „Plattdüütsche Fröhstück“ mit Peter Strohmeyer und den „Gemütlichen Kaffeenachmittag mit Klönschnack“, zu dem Ellen und Dierk Jobmann neuerdings einladen. Insgesamt bringen sich acht Ehrenamtliche ein. „Wir sind ein tolles Team, ziehen alle an einem Strang“, sagt Jarzak.

Gisela Gustavus, seinerzeit Ideengeberin für die Einrichtung, ermuntert die Fahrenhorster, Initiative zu zeigen: „Die Menschen vor Ort können sich auch etwas wünschen. In dem Programm ist jederzeit Bewegung möglich. Wir haben die Fähigkeit, auf unterschiedliche Bedürfnisse einzugehen.“ Nur allzu gerne würde sie zum Beispiel Kindern und Jugendlichen Angebote machen.

Vor dem Geburtstag steht am morgigen Donnerstag noch ein Gespräch mit der Kirchengemeinde an. Nichts Dramatisches, wie Tabea Rösler versichert. „Warum auch? Wir freuen uns, dass das MGH da ist. Es ist ein Schmuckstück in der Fahrenhorster Kapelle. Ich freue mich auf die Feier.“

Laut Schaumlöffel läuft der Nutzungsvertrag mit der Kirche Mitte des Jahres aus. „Wie können wir den verlängern und zu welchen Konditionen? Kommen wir mit dem Nutzungsentgelt hin?“ – darum werde es in naher Zukunft gehen. Wichtig sei aus Sicht der Bürgerstiftung, dass das MGH unabhängig arbeiten könne. Einflussnahme, egal von welcher Seite, komme nicht in Frage. So lange dies der Fall sei, „haben wir keinen Druck auszusteigen“.

Dass die Zukunft des MGH schon in dem morgigen Gespräch auf den Tisch kommt, wollte Rösler nicht bestätigen: „Wir sind Partner, und als solche stehen wir ständig im Dialog.“

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