Jubiläumsfeier gut besucht

Haus Lohmann ist seit 25 Jahren belebter Treffpunkt für mehrere Gruppen

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Geselligkeit wird im Haus Lohmann großgeschrieben. Gesellig war auch die Jubiläumsfeier am Sonntag.

Brinkum - Vor genau 25 Jahren hat die Gemeinde Stuhr das malerische, im 18. Jahrhundert erbaute Haus Lohmann der Kirchengemeinde Brinkum übertragen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Rother begrüßte am Sonntag zahlreiche Gäste zu einer Feier anlässlich dieses Jubiläums.

Rother gab einen kurzen Abriss über die Entstehung der Einrichtung. 1989 hatte die Gemeinde Haus und Grundstück erworben und das Gebäude restauriert. Der Sozialausschuss beschloss 1990, daraus eine Senioren-Begegnungsstätte zu entwickeln. Es sei einer der schönsten Pläne der Gemeinde gewesen, erklärte Rother, denn dadurch sei es möglich geworden, dieses repräsentative Gebäude der Nachwelt zu erhalten.

Eine Arbeitsgruppe, zu der auch Mitglieder der Kirchengemeinde gehörten, bereitete die Verträge zur Hausnutzung vor. Sie wurden im März 1994 unterschrieben.

Die Umnutzung des alten Gebäudes kam der Kirchengemeinde sehr gelegen, denn die Räume im alten Pastorenhaus reichten bei der Vielzahl der Angebote nicht mehr aus. Obgleich es eine nicht konfessionsgebundene Einrichtung ist, regelt die Kirchengemeinde Brinkum den Belegungsplan. In diesem Zusammenhang lobte Sigrid Rother die „sehr gelungene“ Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinde.

Pastor Detlef Kohrsen hielt vormittags einen Gottesdienst im Lohmann-Haus und erinnerte daran, dass alle Arbeiten in diesem Haus ehrenamtlich und freiwillig geleistet werden. Er bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass viele Menschen aus den eigenen vier Wänden herauskommen und Geselligkeit erleben können.

Ein Veeh-Harfen-Kreis, der an jedem Montag im Haus Lohmann übt, sorgte ebenso für musikalische Unterhaltung wie der ehemalige Kirchenchor. Schließlich trat auch die Laienspielgruppe „Die Unverwüstlichen“ noch mit einigen Sketchen auf. Alle diese und viele weitere Gruppen, wie der Kartenclub oder ein Literaturkreis, treffen sich regelmäßig im Haus Lohmann. Täglich wird das Haus von mindestens einer, meistens von mehreren Gruppen genutzt.

Wie Christa Ruschmeyer berichtete, trifft sich auch der private Klöppelclub dort viermal im Jahr zum einem langen Klöppel-Wochenende mit Teilnehmerinnen aus Schleswig-Holstein, Bielefeld, Oldenburg, Stuhr und aus der Umgebung. Sie stellten sich am Sonntag mit ihrem Kunsthandwerk in einem der Nebenräume vor.

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