MGH zeigt Ausstellung des Stuhrer Fototreffs bis zum 30. Oktober

Eine gute Zeit zum Fotografieren

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Stuhr – Ob es um Foto-Touren durch Lost Places, die Bremer Überseestadt oder den Ursprungsort des Stuhrer Fototreffs Brinkum geht – die Ideen der im März 2019 gegründeten Foto-Gruppe scheinen unendlich. Trotz – oder auch gerade wegen – Corona haben sie noch viel vor. Nun haben sie erstmals eine Ausstellung im Mehr-Generationen-Haus (MGH) in Brinkum auf die Beine gestellt.

„Wir brauchen unbedingt ein Thema für die Ausstellung“, zitiert Holger Legenhausen die Bedenken der Gruppe während der Vorbereitungen. Nach vielen Überlegungen kamen die insgesamt 18 Aussteller nicht auf einen Nenner und haben sich auf verschiedene Themen geeinigt. Jeder Fotograf sollte aus seinem Repertoire sein liebstes Motiv auswählen. Das reicht von Blumen- und Tiermotiven über Architektur bis hin zu Nachtaufnahmen.

Im Café des MGH befinden sich alle Aufnahmen rund um Tiere und Gebäude. Den Flur zieren maritime Aufnahmen von Segelbooten und Yachthäfen. An den Wänden der neuen Backstube „sind im Prinzip alle Bilder, die keinem Oberbegriff zuzuordnen sind“, erklärt Legenhausen mit einem Schmunzeln. Dort hängt ein Wasserfall, eine Nahaufnahme einer Blüte und eine Portraitaufnahme.

„Die Ausstellung der Fotogruppe passt wunderbar ins Konzept“, freut sich Daniela Gräf, Leiterin des MGH. „Es ist toll, dass wir die neue Backstube mit Bildern unserer Fotogruppe schmücken können“, sagt sie mit dem Ende der Umbauarbeiten im Blick. Die Küche sei nun auch angeliefert worden. Mit den Bildern an den Wänden sei das Konzept nun schlüssig.

Die Ausstellung geht bis zum 30. Oktober. Danach sind die Wände im MGH wieder weiß. Gräf lädt alle Bürger der Umgebung herzlich dazu ein, eigene Fotos oder selbstgemalte Bilder ab November im MGH auszustellen. Gern möchte die Gruppe mit ihrer Ausstellung auf Wanderschaft gehen. „Das Problem ist, dass viele Ausstellungsräume ein bis zwei Jahre im Voraus ausgebucht sind“, bedauert Legenhausen. Vielleicht könne man in der Hinsicht mit Partnerstädten kooperieren. Aber das sei bloß ein Gedankenspiel. Im Januar wollen sie eine eigene Homepage – unabhängig vom MGH – ins Leben rufen. Dort können alle Mitglieder ihre Fotos zeigen.

Damit sie ihre nächste Ausstellung größer aufziehen können, verfolgen sie nun weiter ihre Ideen – sofern Corona es zulässt. Sie wollen zum Beispiel gern mit Stuhrer Handwerksbetrieben zusammenarbeiten und mit fotografischen Mitteln einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. MGH-Angebote wie Handarbeitsgruppen zu begleiten können sie sich auch vorstellen. Konkret geplant sei als nächstes eine Street-Art-Foto-Tour. „Gerade jetzt kann man gut fotografieren. Man trifft nicht auf Menschenmassen“, sagt Gerda Weyd-Steko mit Blick auf ihr Werk der aktuellen Ausstellung. Das Foto zeigt eine U-Bahn-Station in Hamburg. Es ist eine Nachtaufnahme. Der Bahnsteig ist menschenleer. Die Großstadt scheint zu schlafen. Um diese Aufnahme hinzubekommen, sei sie dort bis 2 Uhr nachts herumgetingelt.

Von Lisa-marie Rumann

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