André-Rabini-Sextett tritt in Varrel auf

Eigenkompositionen und „was fürs Auge“

Die Musiker um Sänger André Rabini (l.) haben sich dem Swing verschrieben. - Foto: Agentur

Varrel - „Wir kommen im Anzug und nicht im Zuhause-Pullover, denn Entertainment wird bei uns groß geschrieben“, sagt André Rabini, Kopf des gleichnamigen Sextetts, das am Sonntag, 21. August, auf Gut Varrel gastiert. Im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals treten die Musiker um 17 Uhr in der Gutsscheune auf. Bei gutem Wetter werden die Türen der Scheune weit geöffnet, teilt die Kulturbeauftragte Frauke Wulf mit.

Das Sextett ist laut dessen Gründer eine relativ junge Band. „Es war ein Herzenswunsch von mir“, gibt der Sänger zu. Er hatte sich die Platte „Sinatra live in Paris“ gekauft und war nach eigener Aussage „hin und weg“.

Seit zwei Jahren spielt das Ensemble in der aktuellen Besetzung Swingmusik. Es sei vor allem schwierig gewesen, einen Vibrafonisten zu finden. „Das Instrument kann man in Deutschland nur an wenigen Hochschulen studieren“, sagt Rabini. Philip Andronic ist nun der Mann an dem Schlaginstrument. Matthias Schinkopf (Saxofon, Flöte, Percussion) schreibt die Arrangements der Band und setzt die Noten. David Jehn zupft den Bass, Maximilian Suhr sitzt am Schlagzeug, und Hanno Bonßdorf greift in die Saiten der Gitarre.

Auf dem Programm stehen unter anderem Songs von Frank Sinatra, Louis Prima und Dean Martin. „Wir spielen keine Gassenhauer“, sagt Rabini. Sein Bandkollege Matthias Schinkopf habe „fantastische Arrangements“ gemacht. Neben deutschsprachigen Titeln präsentieren die Musiker auch Eigenkompositionen. Das Sextett stehe nicht für Remmidemmi, aber „wir bieten was fürs Auge, und die Zuhörer werden beschwingt nach Hause gehen“, verspricht Rabini.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird jedoch gebeten. 

sb

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