Ehemalige Klassenkameraden erinnern sich im Hotel Bremer Tor an eine aktive Zeit

Wiedersehen 56 Jahre nach Schulentlassung

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Bereits 1959 entlassen und in kompletter Besetzung im Bremer Tor erschienen: die Ehemaligen der Schulen an der Jahn- und an der Feldstraße.

Brinkum - Viel zu erzählen hatten sich am Sonnabend 24 ehemalige Klassenkameraden, die im April 1951 in der Alten Schule Jahnstraße eingeschult worden waren. Sie trafen sich in voller Besetzung im Hotel Bremer Tor. „Unsere Entlassung ist 56 Jahre her, da ist es nicht selbstverständlich, dass wir uns alle wiedersehen“, sagt Organisatorin Herma von Oelsen-Brand, die sich noch an die erste Lehrerin erinnert: Elisabeth Pfändler. Weitere Pädagogen, die sich seinerzeit um die Kinder kümmerten, hießen Heinrich Ehlers, Hubert Voesch, Gerhard Fricke und Wilhelm Heinze – „alles langjährige Brinkumer“.

Die meisten der Schüler seien im Umkreis von Brinkum geblieben, sagt Herma von Oelsen-Brand und berichtet von drei Ausnahmen. Diese hätte es nach Rotenburg an der Wümme, Düsseldorf und Rutesheim (Baden-Württemberg) verschlagen.

Wenn Herma von Oelsen-Brand an die Schulzeit zurückdenkt, kommt ihr eine aktive Zeit in Erinnerung. „Damals gab es noch Wandertage. Morgens ging es los in die Natur, und mittags kamen wir müde und kaputt nach Hause“, sagt sie. Da es seinerzeit keine Zebrastreifen gegeben habe, hätten Schülerlotsen für den sicheren Weg über die Bremer Straße gesorgt. „Unsere Klasse hat das später auch gemacht. Zum Dank dafür hat uns die Straßenverkehrswacht in das Volkswagen-Werk in Hannover eingeladen.“

Als Quantensprung beschreibt Herma von Oelsen-Brand den Wechsel von der Alten Schule Jahnstraße an die neue Schule an der Feldstraße. „Wir zogen mit als Erste um. Dort gab es für die Mädchen eine Schulküche, für die Jungen einen Werkraum und für die Klasse einen Schulgarten. Das hatten wir bis dahin nicht“, erzählt die Organisatorin des Treffens. Die Turnhalle sei nachträglich gebaut worden, wobei manche Eltern und Jugendliche mitgeholfen hätten.

Beim Abend im Bremer Tor waren auch die Klassenfahrten Thema, die die Mädchen und Jungen in den Teutoburger Wald, in den Harz und auf die Insel Norderney geführt hatten. „Wir haben viel Späße und Unfug gemacht“, sagt Herma von Oelsen-Brand und fügt hinzu: „Auch mit den Lehrern.“

ah

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