Ehemalige Brinkumer Volksschüler treffen sich 55 Jahre nach der Entlassung

Klassenfahrten zum Deister und an den Rhein

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Die Ehemaligen lassen im Bremer Tor alte Zeiten aufleben.

Brinkum - „Im März 1960 wurden wir aus der Brinkumer Volksschule in das Berufsleben entlassen“, erinnerte sich Annegret Röpke auf dem fünften Klassentreffen am Sonnabend im Hotel Bremer Tor.

Die Schüler waren vor 55 Jahren der letzte Jahrgang, der bereits nach acht Schuljahren entlassen wurde, für die folgenden Klassen galten dann neun Jahre Schulpflicht. 25 Jahre nach der Entlassung stand im April 1985 das erste Klassentreffen an. Daran hatten noch viele Lehrkräfte teilgenommen. Seit 2000 kommen die Ehemaligen alle fünf Jahre zusammen.

Zurzeit denken die Organisatoren darüber nach, in kürzeren Abständen einzuladen, schließlich werde man nicht jünger.

Da die Mehrzahl der ehemaligen Mitschüler im Umkreis von weniger als 40 Kilometern wohnt und es von den früheren Treffen noch Adressenlisten gab, war es relativ einfach, die aktuellen Anschriften der 21 noch lebenden Schulkameraden durch die Mithilfe von Helmut Harmsen und Manfred Bartsch zusammenzutragen. Diese wurden am Sonnabend noch einmal auf ihre Aktualität überprüft und beispielsweise durch neue E-Mail-Adressen ergänzt. Der Einladung waren zwölf Ehemalige gefolgt.

Annegret Lübkemann, die das Treffen zusammen mit Annegret Röpke organisiert hatte, erinnerte sich an den Umzug der Klasse von der Brinkumer Jahnstraße in die modernere Schule an der Feldstraße im Jahr 1975. „Dazwischen lagen Welten“, berichtet sie. Von den 24 Klassenkameraden waren 14 Mädchen und zehn Jungen. „Wir waren schon damals in der Minderheit“, scherzte Heinrich Lehmkuhl aus Ganderkesee.

Friedo Schröder aus Bremen konnte sich noch gut an die Klassenfahrten erinnern, die zum Beispiel an den Deister, an den Edersee und an den Rhein geführt hatten.

Helmut Harmsen erzählte, dass er nach dem Schulabschluss eine Lehre als Schriftsetzer bei der Kreiszeitung absolviert hat. Diese trug seinerzeit noch den Namen „Allgemeiner Kreisanzeiger“ und hatte ihr Domizil an der Brinkumer Bahnhofstraße.

Nach einem gemeinsamen Abendessen gab es noch genügend Zeit für Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit. Eine oft gestellte Frage lautete „Weißt Du noch?“

bos

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