Stefanie von Bargen und Jan Köhler leiten Gremium

Doppelspitze für den der Arbeitskreis Prävention

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Stefanie von Bargen und Jan Köhler machen ab sofort gemeinsame Sache im Arbeitskreis Prävention.

Stuhr - Von Andreas Hapke. Nach dem Ausscheiden von Leiterin Vera Strodel zum Ende des vergangenen Jahres hat sich der Arbeitskreis (AK) Prävention neu aufgestellt. Stefanie von Bargen und Jan Köhler fungieren nun als Doppelspitze dieses seit 2004 aktiven Gremiums. Vier Jahre lang hatte Vera Strodel die Leitung inne.

Als „Geburtshelferin“ der neuen Konstellation war Brigitte Witte, Leiterin der Außenstelle Stuhr der Volkshochschule (VHS), in Erscheinung getreten. Nach eigener Auskunft hatte sie zufällig mit Jan Köhler zu tun gehabt, als dieser bei ihr nach einem Raum für die Grundschule Seckenhausen angefragt hatte. Dort besucht eines seiner Kinder den dritten Jahrgang.

Ihr liege der AK Prävention besonders am Herzen, begründete Witte ihr Engagement in dieser Sache. „Er hat mir Tür und Tor geöffnet, als ich vor drei Jahren VHS-Leiterin geworden bin.“ Die Zusammenarbeit in dem Gremium habe ihr immer Spaß bereitet, ihr liege viel an dieser Vernetzung.

„Von der Zeit und der Lust her passt es“

Nach kurzem Nachdenken über die Anfrage Wittes habe er zugesagt, berichtet Köhler. „Von der Zeit und der Lust her passt es.“ Der 36-jährige Seckenhauser freut sich auf sein Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit, auf das Team „und darauf, Dinge anzupacken und vielleicht zu lösen“. Stefanie von Bargen (38) ist seit 2014, dem Beginn ihrer Tätigkeit als Sozialarbeiterin an der KGS Brinkum, Mitglied des AK. „Ich fand die Idee einer Doppelspitze ansprechend“, sagt sie. Ihr liegt die Zusammenarbeit mit den Grundschulen am Herzen. „Wie können wir Themen nutzen, die von dort kommen?“, fragt sie sich.

In dem Arbeitskreis kommen nicht nur Fachkräfte zusammen, die sich beruflich mit Fragen der Prävention beschäftigen. Nach Auskunft von Hans Schüler, Leiter Team Jugend im Rathaus, ist es das einzige Gremium, in dem alle Ehrenamtlichen mitmachen können. Es trifft sich viermal pro Jahr. Die Resonanz aus der Bevölkerung schwanke und hänge von den jeweiligen Themen ab. „Mal kommen sechs, mal 20 Leute“, sagt Schüler. Das Konzept der Spielplatzpaten etwa sei aus dem AK heraus entwickelt worden.

Von Medienkompetenz bis Brandschutz

Laut Schüler rutschen die Themen auf Wunsch der Eltern auf die Tagesordnung. Die Palette reicht von der Förderung der Medienkompetenz über die Gesundheitsprävention bis hin zur Zivilcourage. Um die Brandschutzerziehung in den Kitas und Schulen sowie die Erste-Hilfe-Schulung des Nachwuchses geht es am 28. Mai. Am 24. September, haben es die Teilnehmer mit „Gewalt an Schulen“ zu tun – laut Stefanie von Bargen „immer wieder ein Thema, das wir an der KGS Brinkum präventiv begleiten“. Der Schwerpunkt für den 26. November steht noch nicht fest. Alle Treffen gehen montags von 19 bis 20.30 Uhr in Raum 145 des Rathauses über die Bühne.

Gemeinsam mit dem Netzwerk „Frühe Hilfen“, „Pro – das Netz“ und der Kriminalprävention im Fachbereich 2 der Verwaltung bildet der Arbeitskreis eine von vier Säulen der Arbeitstagung Prävention als übergeordnetes Gremium. Ihm gehören Vertreter aus Politik, Verwaltung, der Schulen und Kindertagesstätten sowie der Jugendarbeit, der Justiz und der Polizei an, die nach Bedarf tagen.

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