Besprechung im Haus am Wall

Disc-Golf-Anlage hat einen Betreuer gefunden

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Disc-Golf kann auch bei Regenwetter gespielt werden. Hans Schüler (3.v.r.) hatte die Stuhrer Spielplatzpaten zum Schnuppern eingeladen. Sie ließen sich von Christoph Acktun (3.v.l.) in die Technik einweisen. Andreas Rinn (r.) erklärte sich bereit, die Patenschaft für den Platz zu übernehmen.

Stuhr. Trotz strömenden Regens trafen sich am Montag zehn der insgesamt rund 30 Stuhrer Spielplatzpaten auf der Disc-Golf-Anlage an der Bassumer Straße in Brinkum. Den Platz kannten sie schon, aber die Funktion der erhöhten „Papierkörbe“ war noch nicht allen bekannt. Daher hatte Andrea Kelp, im Rathaus für das Stadtmarketing zuständig, mit Christoph Acktun einen aktiven Disc-Golf-Spieler eingeladen, der die Anlage und die Spielregeln erklärte.

Acktun bezeichnete den Platz mit seinen neun Bahnen als einen „sehr anfängerfreundlichen“ Parcours. Die Entfernungen seien für Profis zwar zu kurz, aber er eigne sich hervorragend, um darauf Präzisionswürfe zu lernen. Die Spielplatzpaten waren sich darin einig, dass die Anlage in erster Linie als Freizeitanlage konzipiert ist, auf der sich sowohl Kinder als auch Erwachsene gemeinsam bewegen können.

Natürlich probierten alle Teilnehmer eine oder zwei Bahnen aus, und die meisten von ihnen hatten mit drei oder vier Würfen die Frisbeescheibe im „Mülleimer“ versenkt.

Alle Beteiligten wollen jetzt versuchen, Jugendliche als Ansprechpartner für diesen Freizeitspaß zu gewinnen und sie in einem Workshop darauf vorzubereiten. Außerdem bietet der Stuhrer Ferienspaß am 13. und 19. Juli zwei Schnupperkurse an.

Das Haus am Wall und das Fitnessstudio „boVital“ laden die Frisbeescheiben gegen ein Pfand in Höhe von zehn Euro aus. Weitere Informationen über die Platznutzung gibt es im Internet unter www.stuhr.de.

Ursprung liegt im Arbeitskreis „Prävention“

Ihr Treffen setzten die Spielplatzpaten im Haus am Wall fort, wo der Teamleiter Jugend, Hans Schüler, daran erinnerte, dass das Projekt in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag feiert (wir berichteten). Es sei damals im Arbeitskreis „Prävention“ entstanden und habe sich hervorragend bewährt. Regelmäßig würden sich andere Kommunen darüber informieren.

Von den 62 Spielplätzen innerhalb der Gemeinde Stuhr – darin enthalten sind auch die Pausenhöfe von Schulen – werden gegenwärtig 15 von 30 Spielplatzpaten betreut. Das Projekt verträgt also noch weitere Mitstreiter. Wer Interesse hat, kann sich im Rathaus bei Hans Schüler unter der Telefonnummer 0421/56 95 231melden.

Die Aufgaben, die ein ehrenamtlicher Spielplatzpate übernimmt, sind überschaubar, aber im Rahmen des Konzepts bleibt ihm viel Spielraum für persönliches Engagement sowohl in der Pflege der Anlage als auch in der Gestaltung von Angeboten für die Platznutzer. Dabei können sich die Ehrenamtlichen auf die Unterstützung der Gemeinde verlassen.

Schüler freute sich, dass Andreas Rinn die Patenschaft für die Disc-Golf-Anlage übernimmt. Er betreut bereits zwei Spielplätze. Dagmar Bischof, die sich gemeinsam mit weiteren Paten um den Mehrgenerationen-Spielplatz in Moordeich kümmert, berichtete, dass es auf diesem Gelände bislang keine Probleme unter den Benutzer-Generationen gegeben habe.

Als einziger Club hat bisher der Granatapfel-Verein eine Patenschaft übernommen. Jetzt werden sich auch die Naturfreunde stärker engagieren. Mitglied und Ratsfrau Brigitte Großejung kündigte an, dass die Naturfreunde die Kosten für die künstlerische Gestaltung des großen Eon-Avacon-Trafos am Mehrgenerationen-Spielplatz durch Erik Guinebert übernehmen.

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