Neue Kneipe in Brinkum

Andreas Hofer: „Das Herzstück ist der Tresen“

Andreas Hofer vor seinem Reklame-Konterfei..
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Die Reklame mit dem Konterfei von Andreas Hofer hängt bereits.

Andreas Hofer erfüllt sich mit seiner ersten Kneipe einen Lebenstraum, und er will den Stuhrer Ortsteil Brinkum mit Leben füllen, Investieren und demnächst Bier zapfen. Doch davor ist noch einiges zu tun.

Stuhr-Brinkum – 99 Sitzplätze: 77 drinnen und 22 draußen. Vor einer Woche kam die Außenreklame. Andreas Hofer schwärmt von den voranschreitenden Umbauarbeiten in seiner ersten Kneipe. Seit einigen Monaten ist er Pächter der ehemaligen Gaststätte im Hotel „Zum Hannoverschen Roß“ in Stuhr-Brinkum. Ende September will er öffnen.

Mehrmals wurde der Termin bereits verschoben. Zwei Gründe: Corona und der Baustoffmangel. Doch nun ist „quasi alles fertig“, sagt Hofer: „Bänke, Tische, Stühle: Es ist alles da.“ Ein letztes Bewerbungsgespräch steht an, geschafft. Acht Arbeitsplätze entstehen in dem ehemaligen Bistro, das seit 2020 auch als „Hotel garni“ bekannten Hauses. Sieben Aushilfen, eine Vollzeitkraft und der Chef selbst.

Die größten Veränderungen passieren jedoch im Inneren der künftigen Kneipe. Der Besucher tritt ein in den Ausschankraum und der umrahmt das Herzstück der Schenke: den Tresen. „Der sah aus wie Sau, ein reines Gerippe“, beschreibt Hofer den ursprünglichen Zustand, als der angehende Wirt diesen über einen Bekannten entdeckte. Tischler haben das gute Stück restauriert. Nun erstrahlt die massive Theke in neuem Glanze – noch eingehüllt mit Packdecken.

Zudem gibt es einen separaten Clubraum, einen Bereich für Dartspieler und eine Kegelbahn. Vielleicht kommt noch ein Billardraum dazu. Handwerker haben derweil Stromkreise neu verlegt, Wasserleitungen angepasst und Wandverläufe geändert.

Im April 2020 führte Hofer erste Gespräche mit der Eigentümerin Inge Lammers. Die Sympathie und gemeinsamen Vorstellungen passten. Der Grundstein war gelegt. Beide nahmen Geld in die Hand und richten den Standort her.

Der 57-jährige aus Erichshof will mit seiner neuen Kneipe auch ein Anlaufpunkt für alle in Brinkum werden – zwischendurch sollen sogar Musiker auftreten. „Schauen Sie sich die Straße doch an, viel Leerstand, Solarien und Fachgeschäfte für Hörgeräte“, so Hofer. Er will etwas ändern. 15 Jahre nimmt er sich dafür Zeit. So lange würde er gerne das Geschäft pachten, um Leben in die Gegend zu bringen. Danach wäre er im Rentenalter und könne sich mit dem Ruhestand anfreunden, scherzt er.

Der hauptberuflich in der Verwaltung in Bremen tätige Hofer erfüllt sich mit seiner Kneipe in Stuhr-Brinkum einen Traum. „Wir haben eine super Lage hier, das ist ein Traditionshaus und ich freue mich auf die Eröffnung.“

Doch auch die lokale Expertise sei wesentlich für die Vorbereitung des Kneipen-Starts. Welche Schanktechnik gibt es? Wie läuft das mit dem Kassensystem und der Buchhaltung? Welche Ansprechpartner benötigt ein Kleinunternehmen wie Hofers Kneipe? Hilfe mit Rat und Tat bekam Betreiber Hofer vom Getränkefachgroßhändler „Wilhelm Warnke Getränke“ aus Weyhe.

Lokal ist ihm wichtig, unterstreicht Hofer: Sowohl die Handwerker als auch die Getränke und andere Lieferanten kämen alle samt aus der Region.

Der Hotelbetrieb läuft derweil nebenan weiter. Eine Küche soll die Kneipe beinahe täglich mit Getränken und Speisen versorgen. Die Tagesmenüs in Hofers Kneipe stünden dann auch für Hotelgäste offen.

„Wir wollen auch regelmäßig Live-Musik machen beispielsweise Schlagerabende“, stellt Hofer in Aussicht. Jedoch auch wiederum nicht zu viel, um das Publikum nicht zu übersättigen.

Vor der großen Eröffnung für alle soll es eine kleine Einweihungsfeier für Handwerker und Lieferanten geben, die an dem Umbau beteiligt waren, verspricht Hofer.

Noch liegt der Schmutzschutz auf dem Tresen, doch bald sollen hier Bierkrüge stehen.

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