Dank idealer Witterung Besucherrekord beim 28. Stuhrer Weihnachtsmarkt

Im Foyer des Rathauses gibt es kaum ein Durchkommen

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Die vielen Gäste beweisen eindrucksvoll, wie beliebt der Stuhrer Weihnachtsmarkt auch in seiner 28. Auflage ist.

Stuhr - Von Rainer Jysch. Schon vor Eröffnung des 28. Weihnachtsmarktes am Stuhrer Rathaus tummelten sich am Sonnabend viele Besucher vor den Ständen des kleinen Budendorfes. Wie in den Vorjahren hatte die ausrichtende Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (ISU) zusammen mit der Gemeinde den beliebten Markt vorbereitet.

Rund 110 Aussteller boten ein sehr vielfältiges Angebot an kunsthandwerklichen Arbeiten und kulinarischen Leckereien. Niemand musste hungrig wieder nach Hause. Vom Glühwein bis zur Wollmütze: Für jeden Geschmack fand sich Warmes und Wärmendes.

Viele der Aussteller kommen schon seit Jahren immer wieder nach Stuhr und haben ihren Stammplatz. Zum zweiten Mal war Soenke Heinken mit seinen kuscheligen Alpakahengsten „Amaro“ und „Brayan“ vertreten. Artikel aus Alpakawolle stehen bei ihm auf der Verkaufsliste.

Nachdem Bürgermeister Niels Thomsen am Sonnabendmittag das Treiben offiziell eröffnet hatte, füllte sich der Markt zusehends mit Besuchern. Das galt auch für das beheizte Zelt und für die Flächen im Foyer des Rathauses, wo es kaum ein Durchkommen gab.

Aufgrund der großen Nachfrage von Ausstellerseite wurde jeder Quadratmeter genutzt. „Wir wollen den Markt aber nicht vergrößern, um den familiären Charakter der Veranstaltung zu erhalten“, hatte ISU-Sprecher Henning Sittauer im Vorfeld verlauten lassen. Viele Gäste aus nah und fern begutachteten die mit viel Geschick und Kreativität produzierten Waren der Anbieter. Auch ausgefallene kunsthandwerkliche Arbeiten, Schmuck, Bekleidung und hübsche Weihnachtsdekorationen waren darunter. In der angrenzenden Turnhalle bot die Kunstschule Stuhr Mitmachaktionen für Kinder. Die jüngsten Besucher hatten aber auch auf den Freiflächen beim Bungee-Trampolin und dem Kinderkarussell ihre sichtbare Freude.

Für das kulturelle Programm war im Ratssaal die Bühne reserviert worden. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die vielen Gäste gleich zu Beginn von den „Bremer Handörglern“ unter Leitung von Renate Koch mit klassischen Weihnachtsliedern und einem Gospel-Medley unterhalten lassen. Verschiedene Tanzvorführungen sowie Beiträge der Musikschule Reckeweg gestalteten dort später den Nachmittag.

Auch am Sonntag ging das kulturelle Programm weiter mit einem Theaterstück über die Vorweihnachtszeit, dem Posaunenchor aus Heiligenrode, der Pianistin Tako Tkhinvaledi sowie dem Kaffeehausensemble „Tritonus“.

Draußen vor dem Rathaus hatten die „Musikfreunde der Gemeinschaft Stuhr“ mit ihrem Leiter Wilfried Jürgen mit „Oh, du fröhliche“ das Musikprogramm gestartet und gaben mit „Feliz Navidad“ ihrem kleinen Konzert einen internationalen Anstrich.

Jeweils um 17 Uhr hatte der stattliche Weihnachtsmann seinen viel beachteten Auftritt. Leuchtende Augen gab es bei den jüngsten Besuchern, als er aus seinem Jutesack kleine Geschenke an die Lütten verteilte. Abseits vom Trubel des vorweihnachtlichen Geschehens konnten sich die Besucher zu dieser Zeit in der nur vom Schein dutzender Kerzen erleuchteten St.- Pankratius-Kirche zur besinnlichen Einkehr versammeln.

Weihnachtsmarkt in Stuhr

„Wir haben auf dem Weihnachtsmarkt heute einen Besucherrekord“, zeigte sich ISU-Chef Werner Heinken am Sonnabendnachmittag sehr zufrieden mit der positiven Zwischenbilanz. Sein kritischer Blick gen Himmel galt den nahenden dunklen Wolken. Dem regnerischen Sturmtief in der Nacht zu Sonntag ging am frühen Morgen allerdings die Puste aus, was sich auch am Sonntag positiv auf die Besucherzahlen auswirkte.

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