Cordes und Graefe eröffnet Schau

10000 Gäste bei Hausmesseerwartet

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Gesamtprokurist Siegfried Sanders beim ersten Rundgang über die Hausmesse.

Seckenhausen - Von Sandra Bischoff. „Smart Home ist die neue Zukunft“, sagte Michael Hardemann, persönlich haftender Gesellschafter der Cordes und Graefe Bremen KG gestern Vormittag bei der Eröffnung der Messe Haustechnik aktuell (HTA). Zum siebten Mal eröffnete das Unternehmen dazu seine Türen.

Alle zwei Jahre zeigen Aussteller aus der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche ihre Neuheiten, die sie bereits kurz zuvor auf der Haustechnik Weltleitmesse ISH in Frankfurt präsentiert hatten. Bis Sonntag haben Besucher aus dem Handwerk Gelegenheit, die Hausmesse in der Zeltstadt zu besuchen. „Wir erwarten etwa 10000 Besucher“, sagt Hardemann.

Das Angebot für die Fachbesucher aus dem Nordwesten erstreckt sich auf fünf Zelte mit insgesamt 12500 Quadratmetern. 368 Aussteller aus Deutschland und dem benachbarten Ausland sind zu Gast in Seckenhausen.

Über eine Zentralanlage, ähnlich wie ein Router, sei beim Smart Home die Steuerung einzelner Elemente im Haus möglich, wie zum Beispiel Heizung, Licht oder Rolläden, berichtet Hardemann. Dabei stehe nicht nur der Komfortgewinn, sondern auch die Sicherheit im Vordergrund. Sturzsensoren würden bei Unfällen auslösen und eine Videoüberwachung detailliert aufzeichnen, was gerade im Gebäude geschieht.

Aber auch das Thema Energie ist in Seckenhausen angesiedelt. „Energie sparen lohnt sich sofort“, sagt Hardemann und kommt bei sogenannten intelligenten Heizungssystemen ins Schwärmen.

Die Messe richtet sich ausschließlich an Fachhandwerker, für Privatleute bleiben die Zelttüren verschlossen. „Wir setzen auf das dreistufige Vertriebssystem, in dem wir der Verbindungsgroßhandel sind und nicht an Endkunden verkaufen. Die Geräte müssen fachgerecht eingebaut werden, das können wir nicht“, erklärt Hardemann.

Eine Herausforderung sei Internet. „Das Netz kann billig, aber was sonst?“ Sein Unternehmen sitze vor Ort, ebenso die Fachhandwerker. „Nah am Menschen sein, das zählt am Ende und dabei ist das Internet weit weg.“

Gesamtprokurist Siegfried Sanders lobte den Standort Seckenhausen, an dem sich das Unternehmen mit seinem Lager und dem Vertrieb vor 50 Jahren angesiedelt hatte. „Allerdings stoßen wir langsam an unsere Grenzen, was die Ausweitung angeht“, erklärte er. Deshalb müssten andere Lösungen her wie etwa Hochregallager.

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