Bürgermeister Thomsen weiht Standort für Freizeitsport ein

Vorreiter in Sachen Discgolf-Anlage

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Und Treffer: Bürgermeister Niels Thomsen wagt mit Jan Wilkens und Christoph Acktun (v.r.) den ersten Wurf.

Brinkum - Von Sandra Bischoff. Es ist vollbracht: Die Gemeinde besitzt eineDiscgolf-Anlage. Gestern hat Bürgermeister Niels Thomsen im Beisein von Vertretern des FTSV Jahn Brinkum, Ratsmitgliedern und Interessierten, darunter zahlreiche Jugendliche, das Gelände an der Bassumer Straße/Ecke Studtriede eingeweiht.

„Mit diesem Angebot sind wir Vorreiter“, sagte Thomsen. Zwar gebe es in Bremen drei solcher Plätze, jedoch keinen in den benachbarten Gemeinden im Landkreis. Er dankte der SPD-Fraktion, die im Herbst 2014 den Denkanstoß zu der Discgolf-Anlage gegeben hatte. „Wir waren uns schnell einig, dass das eine gute Sache ist. So viele kommunale Angebote im Freien für Bürger im Alter zwischen 15 und 40 Jahren gibt es bei uns leider nicht“, erklärte der Rathauschef.

Die Gemeinde habe sich bewusst für eine Spaßsportanlage entschieden. „Eine Wettkampfanlage muss noch mehr Bedingungen erfüllen, aber ich denke, so wie es ist, reicht es für den Anfang absolut.“

Er lobte den Standort mit dem Jugendtreff „Haus am Wall“, der KGS und dem FTSV Jahn in der direkten Nachbarschaft und zeigte sich zuversichtlich, dass der Platz mit ein bisschen Werbung auch gut angenommen werde. Mit Kosten von unter 10000 Euro sei die Anlage eine gute Investition.

Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit Christoph Acktun und Jan Wilkens vom Unternehmen Disc-Golf Station, das eine Anlage in Bremen betreibt. Auf dem Schützenplatz stehen nun insgesamt neun Bahnen zur Verfügung. Ziel des Gruppenspiels ist es, eine Frisbeescheibe mit möglichst wenigen Würfen in einem Korb zu versenken. Wer spielen möchte, bringt seine eigene Schieben mit oder leiht sich welche während der Öffnungstzeiten des Fitnessstudios Bovital an der Jahnstraße. Am Eingang des Platzes sind die Regeln sowie die Sicherheitshinweise auf einer großen Tafel vermerkt.

„Ich habe mir das Spiel mal in Habenhausen angeschaut, aber selbst noch keine Scheibe in der Hand gehalten“, sagte die SPD-Fraktionsvorsitzende Susanne Cohrs. Sie freue sich, dass die Anlage nun betriebsbereit sei. Von der Planung bis zur Umsetzung habe es relativ lange gedauert, weil der Landkreis eine Baugenehmigung erteilen musste.

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