Robo-Cup-AG der KGS qualifiziert sich für internationalen Wettbewerb im Juli

Brinkumer treten bei WM in Leipzig an

Die Schüler nehmen den letzten Feinschliff vor. - Foto: Brandt

Brinkum - Die Robo-Cup-AG der KGS Brinkum hat sich für die WM Anfang Juli in Leipzig qualifiziert. In Magdeburg belegte das Team „Brinkumer Pegasus“ den dritten Platz in der Kategorie „RoboCup Junior dance secondary“. Acht Schüler der Arbeitsgemeinschaft reisten mit ihren Lehrern Henning Brandt und Florian Fallar in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, wo sie mit 172 weiteren Teams aus dem Bundesgebiet im Finale des Robo-Cup Junior antraten, um einen der begehrten Plätze für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu erreichen.

„Die WM geht nach zehn Jahren erstmals wieder in Deutschland über die Bühne, 2006 war sie in Bremen“, sagt Henning Brandt. In Leipzig werden neben den besten Teams aus aller Welt im Bereich Robo-Cup Junior, der Teil des Wettbewerbs für Schüler, auch internationale Teams vieler Universitäten mit ihren Robotern antreten.

Bei der Qualifikation jetzt in Magdeburg blieb es für das Team der KGS spannend bis zur letzten Sekunde, berichtet Brandt: „Nachdem der erste Auftritt fehlerfrei geklappt hatte, lag das Team schon auf dem vierten Platz. Nun wurde die Nacht über entwickelt, gebaut und programmiert, um den Roboter mit weiteren Funktionen und Bluetooth-Kommunikation auszustatten.“ Die Jury belohnte dies am nächsten Tag auch mit weiteren Punkten, obwohl die folgenden Auftritte laut Brandt nicht alle so perfekt verliefen wie der erste.

Nichtsdestotrotz reichte es für den dritten Platz. „Aber auch mit dem Pokal in der Hand haben wir weiter gezittert, denn erst nach der Preisverleihung gab das Komitee bekannt, wie viele Teams aus den unterschiedlichen Kategorien nun für eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft qualifiziert sind.“

Die Brinkumer hatten wieder Glück: Sie dürfen nach Leipzig fahren. „Alle freuen sich auf die vermutlich einmalige Gelegenheit, bei einer Robo-Cup-Weltmeisterschaft gemeinsam mit Schülerteams und Universitäten aus unterschiedlichen Ländern teilzunehmen“, sagt Brandt. Nun nutzen die Jugendlichen die verbleibende Zeit, um den Roboter weiter zu perfektionieren, aber auch um die bisher auf Deutsch gehaltene Präsentation und das obligatorische Interview durch die Jury auf Englisch vorzubereiten.

Darüber hinaus geht auch die Suche nach Sponsoren für die Finanzierung der unerwarteten dritten Teilnahme an einem Robo-Cup-Wettbewerb innerhalb weniger Monate weiter.

ps/sb

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