Bremer Musical Company begeistert junge und ältere Zuschauer

Eine Reise mit Fee Ginger durch die Märchenwelt

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Eine musikalische Reise durch die Märchenwelt bot die Bremer Musical Company dem Publikum in der Gutsscheune.

Varrel - Von Angelika Kratz. Alle Jahre wieder verwandelt sich die Varreler Gutsscheune zur Weihnachtszeit in eine fantasievolle Märchenwelt. Dafür war aktuell wieder die Bremer Musical Company mit einem „Märchenzauber“ verantwortlich. Komponist der Songs ist Thomas Blaeschke, der bei den Aufführungen am Dienstag und Mittwoch auch die Fäden der Moderation in den Händen hielt.

Um eine „Preview“ handelte es sich bei den Aufführungen in Varrel. So heißen neudeutsch die Aufführungen vor einer eigentlichen Premiere. Die ist erst für kommenden Sonnabend im ausverkauften Bremer Musicaltheater geplant. 1500 Zuschauer finden in Varrel zwar nicht Platz, aber aus den anfänglich übersichtlichen Stuhlreihen vor der Bühne wurde dank der großen Fangemeinde aus der Gemeinde Edewecht im Ammerland dann wieder ein etwas größeres Kino. Mit Verspätung trafen die beiden Busse voller erwartungsfroher Kinder und Erwachsener punktgenau zum Beginn der Veranstaltung ein. In Windeseile baute das Organisationsteam um Thomas Blaeschke weitere Stuhlreihen auf.

Die Traumwelt

der Fee Ginger

Nur mit geringer Verspätung hob sich der imaginäre Vorhang, und die vielen Kinder und die märchenliebenden Erwachsenen tauchten für zwei Stunden in die Traumwelt der Fee Ginger ein und unternahmen eine Reise durch bekannte Märchen.

Gingers Alltag gestaltete sich indes nicht so heiter, denn ist eine der letzten ihrer Art. Viel zu viele Kinder glauben nicht mehr an Feen, und deshalb sterben sie aus. Ginger, wunderbar dargestellt von Nina Arena, die sich zudem für die Regie verantwortlich zeigte, freute sich eigentlich auf einen freien Feen-Tag. Doch ein Notruf machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Woher er kam, konnte die überarbeitete und nicht so ganz märchensichere Fee nicht bestimmen. So ging es zur Freude des Publikums in einer musikalischen Reise durch die von Fachmann Roland Wehner gestaltete Drehkulisse und viele Erzählungen.

Cinderellas Haus mit der bösen Stiefmutter und den nervenden Stiefschwestern war die erste Anlaufadresse. Gesanglich erhielten Hauptdarstellerin Sara Dähn und ihre sechs Kolleginnen und Kollegen Unterstützung von sieben Kindern aus Oldenburg, Bremen, Sottrum und Harpstedt. Der hoffnungsvolle und selbstbewusste Nachwuchs integrierte sich gesanglich und schauspielerisch bestens in das Geschehen.

Mit einem „Schwuppediwup-schnippedidu-rumptidumti“ ging es weiter nach Frankreich zu der Schönen und dem Biest. Ein Benimmkurs der Fee half dort, und schon eilte Ginger zu den nächsten Stationen. Peter Pan, Ariella, die Bremer Stadtmusikanten und Schneewittchen mit ihren sieben Zwergen warteten auf sie. Schließlich fand Ginger die Anruferin, und Sara Dähn verzauberte in einer weiteren Rolle mit hinreißender Stimme und traumhafter Robe die Zuschauer. Bereit zum Mitmachen zeigte sich besonders das junge Publikum, das offensichtlich noch sehr an Märchen und Feen glaubte. Da blieb keine Frage unbeantwortet, und Ginger erhielt echte Hilfe.

„Etwas Schöneres als Freunde fürs Leben kann es nicht geben“, so das Fazit des Musicals, und Ginger gab dem Publikum noch ihren Feenzauberspruch „schwuppediwupp“ mit auf den Nachhauseweg.

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