„Bremer Musical Company“ begeistert Besucher in voll besetzter Gutsscheune mit Höhepunkten des Genres

„Wenn Sie sie hören, werden Sie sie nicht mehr vergessen“

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Das Ensemble begeistert mit mehr als 20 Klassikern der Musical-Geschichte.

Varrel - Von Heiner Büntemeyer. Musik und Unterhaltung vom Feinsten bekamen die Besucher in der voll besetzten Gutsscheune am Freitagabend geboten. Ein sehr gut aufgelegtes Ensemble der „Bremer Musical Company“ begeisterte mit Musical-Höhepunkten, großartigen Kostümen und hervorragender Choreografie.

Kultige Songs wie „Erinnerungen“ aus „Cats“ oder „Wein nicht um mich Argentinien“ aus „Evita“ wechselten mit Ohrwürmern wie dem „Halleluja“ oder „We will rock you“.

Dem Publikum gefiel die Mischung aus temperamentvollem Rock wie „Time Warp“ aus der „Rocky Horror Picture Show“, mit dem das Ensemble das Konzert eröffnete und sofort die Zuhörer begeisterte, und getragenen Melodien, zu denen auch „Alle Fragen“ aus „Elisabeth“ oder das Finale aus „Anastasia“ gehörten. Auch echte Partymusik wie „Wir gehen zusammen“ aus „Grease“ oder „Listen“ von Beyoncé war im Repertoire.

Zwar war es kein Wunschkonzert, gleichwohl überlegten die Besucher in der Pause, welche Songs sie noch gerne hören wollen würden. Dazu zählte auch „Mamma Mia“, bei dem die Solistin Sara Dähn sich einen Partner aus dem Publikum wählte. Auch bei dem Medley aus „Les Misérables“ und bei „Schafft die Männer ran“ aus „Jeckyll and Hyde“ suchten die Sängerinnen Kontakt zum Publikum. Für Begeisterung sorgte ein Medley aus „Sister Act“ mit dem sechsstimmig gesungenen „Halleluja“ und einem wunderbaren „I will follow him“, bei dem die Bühne groovte.

Der Abend war auch deshalb ein Erfolg, weil fünf ausgezeichnete Musiker sechs wunderbare Sängerinnen und Sänger begleiteten. Die Chemie stimmte. Die Freude an der Musik übertrug sich auf die Zuhörer.

Veranstalter Helmut Frank hatte nicht übertrieben, als er bei der Begrüßung die Sängerin Sara Dähn mit den Worten hervorhob: . In den mehr als 20 Songs sang sie mit ihrer kraftvollen Stimme sechsmal den Solopart und verkörperte dabei sogar die unvergessliche Trude Herr mit ihrem „Ich will keine Schokolade“, wobei „verkörperte“ vielleicht nicht ganz zutrifft. „Sie singt dies Lied, bevor sie zur Schokolade greift“, kommentierte Pianist und Moderator Thomas Blaeschke diesen Ausflug in die Plattenkiste der frühen 60er.

Seine Moderation kam beim Publikum bestens an, denn er überbrückte die Pausen zwischen den Songs nicht einfach, er nutzte vielmehr die Chance, die Besucher in humorvollen Statements über historische Hintergründe einiger Musicals zu informieren, berichtete über das selbst komponierte Musical „Träume“, wie seine Verbindungen zu „The real ,Truck ‘n‘ Roller‘“ Helmut Frank und „A heart for Stuhr“ entstanden sind und warum ausgerechnet die Bremer Musical Company bei einem Wettbewerb den Strauß-Walzer „Donau so blau“ spielen musste.

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