Bremer Chor „Cantamus“ überzeugt mit Konzert in der Klosterkirche Heiligenrode

Mitreißende „Hausmusik“

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Zwei Chöre unter einem Dach: Cantamus haben die Zuhörer in der Klosterkirche Heiligenrode begeistert.

Heiligenrode - Von Bernd Ostrowski. Ein Chor, wie es ihn in dieser Konstellation wohl selten gibt, brachte am Sonnabend in der gut besuchten Klosterkirche Heiligenrode ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne. In dem Chor „Cantamus“ aus Bremen sind zwei Gruppen vereint, die jeweils eigene Programme darbieten, aber auch gemeinsam auftreten.

Als Überschrift für dieses Konzert hatten die Verantwortlichen die Bezeichnung „Hausmusik“ gewählt, was eine gewisse Verbundenheit betonen soll, sagte Peter Davids, als er die Gäste begrüßte. Davids freute sich, dass das Ensemble die Kirche für dieses Konzert nutzen durfte. Zu der Gemeinde pflege man seit Langem eine enge Beziehung.

Das Besondere an diesem Chor ist, dass er bekannte Lieder zu Gehör bringt, aber auch viele eigene Arrangements interpretiert – sowohl bei den Texten als auch bei den Melodien.

Die Männergruppe eröffnete das Konzert mit dem Volkslied „In einem kühlen Grunde, da geht ein Mühlenrad, mein‘ Liebste ist verschwunden, die dort gewohnet hat“. Der Text stammt von Joseph von Eichendorff in einem Arrangement der Comedian Harmonists.

Der erste Block des zwölfköpfigen Frauenensembles „Cantantes“ startete mit zwei romantischen Titeln von Johannes Brahms. Dem vierstimmigen Frauenchor „Die Nonne“ aus dem Jahr 1866 folgte das Lied „Fragen“. Zwei Titel von Felix Mendelssohn Bartholdy rundeten den ersten Block ab. Dem „Hexenlied“ folgte „Tochter der Heide“ mit einem Text von Eduard Mörike.

„Jeder möchte gerne mal ein Torero sein“, meinte Moderator Peter Davids, als er den ersten Titel der zehnköpfigen Männergruppe ankündigte. Es folgten „Spanische Nächte“. Das etwas traurige Lied „Gute Zeit“, das eine Abschiedsszene auf dem Hauptbahnhof beschreibt, setzte das Programm fort. Bei dem lustigen Titel „Sonnencremeküsse“ hatte Florian Krämer seinen Auftritt als Solist, rhythmisch unterstützt von den übrigen Sängern und am Piano begleitet von Angelika Scholl. Den Gospelrock-Titel „Sunshine of my soul“ begleiteten Marc Günther am Piano, Florian Krämer am Schlagzeug und Jan Ziemann, Leiter der Männergruppe, am E-Bass.

Das getragene englische Volkslied „The Oak and the Ash“ und der Beatles-Titel „I’ll follow the sun“ aus dem Jahr 1964 präsentierten die Gruppen gemeinsam. Der letzte gemeinsame Titel hieß „I can see clearly now“ und verleitete mit seinem schwungvollen Rhythmus das Konzertpublikum dazu, mit den Füßen mitzuwippen.

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