Festival mit drei Gruppen in der Varreler Gutsscheune

Bluegrass aus Schweden, Italien und – den USA

Die Singer-Songwriter „The Honey Dewdrops“ sind Gewinner eines wichtigen Newcomer-Wettbewerbs und treten beim Bluegrass-Festival in der Varreler Gutsscheune auf. - Foto: Dylan Duval

Varrel - Im legendären „Banjo-Bus“ bereisen die Künstler des Festivals of Bluegrass and Americana Music „Bluegrass Jamboree!“ zum achten Mal Deutschland. Am Sonnabend, 26. November, machen sie wieder Station in Varrel

Bluegrass-Impresario Rainer Zellner präsentiert während der aktuellen Tour erneut Entdeckungen im weitläufigen „Bluegrass-Kosmos“.

„The Honey Dewdrops“ sind zwei Singer-Songwriter mit ihren „auf der Straße“ aufgelesenen Songs im feinfühlig zelebrierten Appalachen-Sound. Das Duo gewann den wichtigen Newcomer-Wettbewerb der Radioshow „A Prairie Home Campanion“. Laura Wortmann und Kagey Parrish gaben danach ihre Wohnung auf und bereisten viele Jahre ganz Amerika und andere Länder. Die Themen ihrer Stücke sind vom Zeitgeist geprägt, und die Melodien gehen weit über den traditionellen Rahmen der Folk-Musik hinaus, so der Veranstalter. „Sie klingen mal nach Pop, mal nach Country, mal nach Indie-Folk“, heißt es weiter. Ihr neues Album „Tangled Country“ stellen die „Honigtautropfen“ beim Jamboree-Festival zum ersten Mal in Europa vor.

Vier Frauen in einer Bluegrass-/Folk-Band sind selbst in den USA grundsätzlich etwas Besonderes, aber „The Goodbye Girls“ machen auch durch ihren „energiegeladenen und innovativen Crossover-Sound“ von sich reden, heißt es in einer Mitteilung. Leadsängerin und Gitarristin Molly Rose Tuttle gilt als kommender Star der Szene. Sie tourt seit ihrem elften Lebensjahr, gewann den begehrten Chris-Austin- Songwriter-Award und ziert die Titelseiten wichtiger Gitarrenmagazine und Folkzeitungen. Der aus Schweden stammenden Geigerin Lena Jonsson verdankt das Quartett den Spagat zwischen schwedischem und amerikanischem Folk, ein Markenzeichen der Formation.

Die Truffle Valley Boys, kommen aus Italien und zeigen mit ihrem Retro-Bluegrass, wie die Musik der goldenen 1950er-Jahre des Genres geklungen hat. Ohne jegliche Modernismen führt das Quintett zurück zum wilden und rauen Sound vergangener Zeiten. Dabei klingen die „Boys“ nicht nur frappierend echt, sondern sehen in ihrer stilechten Bühnenkleidung aus, als wären sie einer Show dieser Zeit entsprungen. Wie bei einem Auftritt in einer Scheune im tiefen Hillibilly Country benötigen die fünf Musiker nur ein einziges Mikrofon, um das sie sich choreografisch gruppieren. „Ihr intensiver, mehrstimmiger Gesang klingt wie auf einer alten Schallplatte“, sagen die Veranstalter.

Das Festival schließt traditionell mit einem gemeinsamen Auftritt aller Künstler ab. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Varreler Gutsscheune.

Eintrittskarten gibt es für 20 Euro, ermäßigt 15 Euro, in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung sowie im Bürgerbüro. Abonnenten der Kreiszeitung zahlen nur 18 Euro. - sb

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