Bildung bedeutet mehr als Schulnoten

Abschlussfeier an der KGS Moordeich

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Die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Rother rät den Gästen auf der Abschlussfeier, stets neugierig zu bleiben.

Moordeich - Von Heiner Büntemeyer. Ein Lebensabschnitt endet, der nächste beginnt: 171 Schüler haben am Freitag in der Lise-Meitner-Schule (KGS Moordeich) ihre Zeugnisse erhalten.

Die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Rother. Die Schüler hätten ihr erstes großes Ziel erreicht. Darauf könnten sie stolz sein, erklärte sie. Ein Dank gelte aber auch den Lehrkräften und Eltern, die sie unterrichtet, unterstützt und sicher manchmal auch motiviert hätten.

„Jetzt beginnt eine neue Lebensphase“, erklärte Rother und fügte hinzu, dass sie davon überzeugt sei, dass die Absolventen darauf gut vorbereitet sind. Sie hätten soziale Kompetenz gewonnen, Teamfähigkeit und Leistungsbereitschaft gezeigt und ihre Persönlichkeit entwickelt. Mit dem Zeugnis hätten sie einen „Türöffner“ für neue Ziele. „Bleiben Sie neugierig, und setzen Sie sich neue Ziele“, motivierte sie die Schüler. Der Satz vom „lebenslangen Lernen“ sei keine Floskel.

Die neugierigen Kleinen sind jetzt groß

Den Dank der Eltern an das Kollegium und die Mitarbeiter der Schule stattete Thorsten Hofmann als Elternvertreter ab. Aus den „neugierigen Kleinen“ von einst seien junge Erwachsene geworden. Beim Abschied sei sicher auch ein wenig Wehmut im Spiel, meinte er und wünschte den Jugendlichen weiterhin gute Wegbegleiter.

Ein Blick zurück zeigte den Schülersprechern Lena Preuß und Jonas Warlich, dass sie und ihre Mitschüler an ihren Aufgaben gewachsen sind. Sie alle hätten gute und einige schlechte Tage erlebt. „Aber die positiven Erfahrungen überwiegen und bilden den Grundstein für eine tolle Karriere“, erklärten sie und bedankten sich bei ihren Eltern und Lehrern.

Schulleiter Jürgen Böckmann betonte den Bildungsauftrag, dem seine Schule verpflichtet sei. Damit seien nicht nur fachliche Leistungen gemeint. Zur Bildung gehöre auch das Lösen und Ertragen von Konflikten, Gerechtigkeit, Solidarität, Mitmenschlichkeit, Sozialverhalten und viele andere Eigenschaften. Es komme nicht nur darauf an, viel zu wissen, sondern zu lernen, damit umzugehen, um selbstständig urteilen und denken zu können, um sich zu einer Persönlichkeit zu entwickeln, die eine tragende Säule in unserer Gesellschaft darstellt.

Mit Blick auf ein Plakat mit der Aufschrift „Er hat uns den Chaostag verböckt“ lobte er die Autoren. Sie hätten ihre Kritik mit großem Sachverstand, Humor und Kreativität geäußert und damit nachgewiesen, dass die Schule ihren Bildungsauftrag erfüllt habe.

Umrahmt wurde die Feier durch musikalische Beiträge des Schulchores und einer Lehrerband unter der Leitung von Bernhard Schencke. Die Moderation übernahmen Julia Lott und Emely Wanzek gekonnt.

Nach der Zeugnisausgabe gab es Geschenke für die „Cafeteria-Mütter“ sowie für Schüler, die sich in besonderer Form für das Miteinander in der Schule engagiert hatten.

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