Förderverein Gut Varrel richtet sein Sommerfest aus 

Besucher schauen Handwerkern über die Schultern

Zahlreiche Besucher tummeln sich auf dem Gutsgelände beim Sommerfest des Fördervereins. - Foto: Ehlers

Varrel - Von Siard Schulz. Rund 2.000 Besucher haben den Handwerkern und Freizeitkünstlern während des Sommerfestes des Fördervereins Gut Varrel am Sonntag auf die Finger geschaut. „Auf dem Areal des Guts sind knapp 70 Aussteller verteilt, die beispielsweise ihre selbsthergestellten Schmuckwaren sowie Accessoires oder Kleidungsstücke präsentieren“, sagte Frank Schröder, Vorsitzender des Fördervereins. Er zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung, die alljährlich am Tag des offenen Denkmals angesetzt ist.

Großen Anteil am reibungslosen Ablauf hatten laut Schröder die Vereinsmitglieder, die beim Weinausschank oder mit selbstgebackenen Kuchen und Torten den Gästen den Spätsommer versüßten. Die Organisatorin der Cafeteria, Sabine Hundt, konnte auf zwölf Bleche Butterkuchen und 27 Torten zurückgreifen, die die Mitglieder gespendet hatten. Der Butterkuchen wurde traditionell im Backhaus des Guts frisch gebacken.

Wem der Sinn allerdings mehr nach geräuchertem Fisch stand, der war beim Wirt des Vereinsheims, Dirk Maasch, an der richtigen Adresse. Obwohl er seit drei Jahren die Forellen würzig und haltbar mache, hatte sein Stand in diesem Jahr Premiere auf dem Sommerfest des Fördervereins.

Bedeutend länger dabei ist der sogenannte Baumkaiser Günther Culik. Seit drei Jahrzehnten kommt der gelernte Holzbildhauer und Tischlermeister aus Neuenburg nach Varrel und lässt Kinder mittels 100 Grad Celsius heißer Brennschleifen Namen und Motive auf Weichholzbretter schreiben. „Die Technik nennt sich Pointillismus und ähnelt dem Tätowieren. Punkt für Punkt entsteht ein Bild, nur dass man die Motive nicht unter die Haut sticht, sondern auf Holz“, erklärte Culik das Verfahren

Wer mit Holz oder geschmiedetem Eisen nicht so viel anzufangen wusste, der konnte sich bei den zahlreichen Schmuck- und Dekoständen umsehen, so auch Leonie Taute. Die 18-jährige Besucherin freute sich über die vielen kleinen, aufwendigen Handarbeiten, die man so im Geschäft nicht bekäme.

Sommerfest Gut Varrel

Nach Ansicht vieler Besucher ist es dem Förderverein wieder gelungen, ein Programm auf die Beine zu stellen, dass für alle Generationen passende Angebote parat hatte.

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