200 Besucher bei Adventskonzert im „Meyerhof“ / Teils sehr anspruchsvolles Programm

Mandarinentorte bei Walzertakt

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Die Blockener Blasmusikanten präsentieren ein buntes Programm mit Polka, Schlager und Walzer. Die Gäste freut es, viele schunkeln eifrig mit.

Heiligenrode - Von Angelika Kratz. Kaffee, leckerer Kuchen und ein abwechslungsreiches musikalisches Programm erwartete am Sonntagnachmittag die Gäste des Adventskozertes im Restaurant „Meyerhof“ in Heiligenrode. Eingeladen hatten die Blockener Blasmusikanten unter der Leitung von Franz Marschalleck und mehr als 200 Fans von Tuba, Tenorhorn oder Klarinette füllten den Saal.

Weihnachtlich gestaltete sich der Auftakt mit „Tochter Zion“, wobei einige Besucher die Kuchengabel samt Butterkuchen und Mandarinensahnetorte zur Seite legten und leise mitsangen.

„Bei Pfeiffers ist Ball“ war mit seinen Alt-Berliner Melodien im Jahr 1966 der Renner im noch schwarz-weißen Fernsehen und zauberte auch fast ein halbes Jahrhundert später ein zufriedenes Lächeln auf die Gesichter der Gäste. Nach „Bella Italia“ ging die fröhliche Reise weiter und natürlich fehlten auch weihnachtliche Melodien nicht im Repertoire der Musiker: „Last Christmas“ und „Frosty the Snowman“ sorgten trotz des milden Wetters für beschaulich-winterliche Stimmung im Saal.

Schunkeln und

Geburtstagsständchen

Als die Schwarzwaldmusikanten aufspielten, wurden Walzerträume wahr. Das Publikum ließ sich nicht lange bitten und schunkelte eifrig mit. So manchem Gast war anzusehen, dass er am liebsten das Tanzparkett gestürmt hätte. Eine besondere Ehrung gab es als Überraschungseinlage für das Geburtstagskind Jürgen „Joey“ Heitmann von den Blockener Blasmusikanten. Der ganze Saal sang ein „Happy Birthday“ zu seinem 51. Wiegenfest.

Jüngster Gast der Veranstaltung war die gerade neun Wochen alte Mila. Ihre Oma Petra Wessels brachte zusammen mit Renald Böhning ein tolles Klarinettensolo zu Gehör. Mila lauschte verzückt, aber ob sie einmal in Omas Fußstapfen treten wird, bleibt abzuwarten. „Bei uns spielt sie momentan die erste Geige“, hieß es aber von ihrer Familie. Nicht nur Mila fand Gefallen am teilweise sehr anspruchsvollen Programm. Viel Applaus gab es für die Tenorhornparade mit Ronald Stelter, Klaus Hawranek und Arnold Corßen-Katenkampf. Letzterer zeigte nicht nur Notensicherheit, sondern erwies sich auch als launiger Moderator mit netten Scherzen. Zum Abschluss des Konzertes blätterte die Band musikalisch im „russischen Tagebuch“ und las aus „böhmischen Märchen“ vor. Passend zum vierten Advent sang das Publikum schließlich gemeinsam mit den Musikern „Kling Glöckchen“ und „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“.

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