Bauunternehmen verwirft Idee eines großen Geschäftsgebäudes

„Grüner Jäger“: Vier Doppelhäuser in Planung

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Auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte stehen die Container. Der Abrissbagger soll nächste Woche anrücken.

Fahrenhorst - Von Sandra Bischoff. Nächste Woche kommt der Abrissbagger und macht das ehemalige Gasthaus „Grüner Jäger“ dem Erdboden gleich. Auf einem Teil des Areals sollen voraussichtlich ab Frühjahr vier Doppelhäuser entstehen, sagt Volker Twachtmann von der Immobilienfirma Hechler und Twachtmann, der die Immobilien vermarktet.

Mit den Doppelhäusern habe man sich von der ursprünglich geplanten Idee verabschiedet. Der Architekt Tammo Klein hatte ein Konzept erarbeitet, das ein großes Wohn- und Geschäftshaus mit Gastronomie vorsah (wir berichteten). Sieben Wohnungen sollten entstehen. „Ich habe die Idee damals begeistert mitgetragen. Aber wir haben fast ein Jahr einen Investor gesucht und keinen gefunden“, so Twachtmann.

So kam der Stuhrer Bauunternehmer Frank Legenhausen mit ins Boot, der etwa die Hälfte des rund 5000 Quadratmeter großen Grundstücks direkt an der B51 kaufte und laut Twachtmann eine Option für die restliche Fläche hat. Legenhausen verwarf die erste Idee und fokussierte sich auf Doppelhäuser. Diese sollen im hinteren Teil des Grundstücks entstehen, davor ist parallel zur Bundesstraße eine Carportanlage als zusätzlicher Schallschutz angedacht. Die Häuser umfassen laut Twachtmann eine Wohnfläche von je rund 120 Quadratmeter und sind voraussichtlich ab 199000 Euro erhältlich. Alle Wohneinheiten werden mit Schallschutzfenstern ausgestattet.

Derzeit wird das ehemalige Gasthaus entrümpelt. Wenn der Abrissbagger seine Arbeit getan hat, soll laut Twachtmann noch das Grundstück geräumt werden. Das marode Haus steht seit rund 20 Jahren leer. Seitdem hat sich auf dem Grundstück viel Gestrüpp angesammelt. „Wir wissen noch nicht, was uns da erwartet.“ Im Anschluss sollen die Immobilien in die Vermarktung gehen. Twachtmann rechnet voraussichtlich für Frühjahr mit dem Baubeginn der ersten Häuser.

Weil das Gelände im Bebauungsplan als Mischgebiet ausgewiesen ist, kommt das Bauunternehmen nicht daran vorbei, auf dem verbliebenen Grundstücksteil Gewerbe anzusiedeln. „Dort entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus, aber in deutlich abgespeckteren Form als ursprünglich gedacht“, sagt der Immobilienmakler. Im Erdgeschoss sollen Läden einziehen. Über die Anzahl der Wohnungen äußerte sich Twachtmann nicht. „Wir sind bei Planungen noch ganz am Anfang.“

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