Badestrand hinter Absperrband

Schwimmen an Silbersee und Steller See in Stuhr bis voraussichtlich Mitte Juli verboten

Badeverbot: Das Absperrband wird wohl noch ein wenig länger am Silbersee flattern. Die Gemeinde Stuhr hat dort Hausrecht – und die Verwaltung hat verkündet, dass der Sprung ins kühle Nass vermutlich erst wieder Mitte Juli möglich sein wird. Foto: Jantje Ehlers
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Badeverbot: Das Absperrband wird wohl noch ein wenig länger am Silbersee flattern. Die Gemeinde Stuhr hat dort Hausrecht – und die Verwaltung hat verkündet, dass der Sprung ins kühle Nass vermutlich erst wieder Mitte Juli möglich sein wird.

Stuhr - Freibäder dürfen in Niedersachsen seit Montag wieder öffnen. Am Silbersee und am Steller See bleibt das Baden allerdings aufgrund der Corona-Einschränkungen weiterhin verboten. Der Sprung ins Wasser ist dort voraussichtlich erst wieder ab Mitte Juli erlaubt.

„Der Silbersee hat ein frei zugängliches Areal und wir müssten dafür Sorge tragen, dass nicht zu viele Menschen auf einmal vor Ort sind“, erklärt Ann-Kathrin Dannemann, Leiterin des Stuhrer Fachdienstes Bildung, Sport und Jugend. „Wir haben im Moment noch keine Möglichkeit, das zu kontrollieren.“

Die Gemeinde muss nicht nur sicherstellen, dass das Abstandsgebot beachtet wird und sich keine Grüppchen bilden. Auch umfangreiche Hygienemaßnahmen fallen in ihre Zuständigkeit. Insbesondere an heißen Tagen könnte es schwierig werden, alle Vorgaben umzusetzen. Daher bedarf es laut Dannemann noch weiterer Planungen. „Das Gleiche gilt für den Steller See“, führt sie aus. „So schön der Sprung ins kühle Nass ist, wir können es noch nicht ermöglichen.“ Die Einschränkungen dienten nicht zuletzt dem Schutz der Bürger.

Niedersachsen rät, Badesaison frühestens ab den 16. Juli zu starten

Das Land Niedersachsen rät dazu, mit der Badesaison frühestens ab den 16. Juli zu starten. Die Gemeinde Stuhr beabsichtigt, dieser Empfehlungen zu folgen. Wer trotzdem schon jetzt im Silbersee oder im Steller See badet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Gemeinde kündigt an, dass die Polizei das Geschehen an den Gewässern kontrollieren wird.

Die weitere Sperrung geschieht auch im Interesse der Stuhrer DLRG-Ortsgruppe, die am Silbersee die Badeaufsicht übernimmt. Deren Vorsitzender Uwe Schweers erläutert, dass die Kontaktbeschränkungen die Arbeit der DLRG erschweren würden, zumal auch das Vereinsheim aufgrund der Corona-Verordnung derzeit geschlossen bleiben müsse.

Spaziergänger und Radfahrer weiterhin am Uferrand erlaubt

Trotz des Corona-Badeverbots können sich Spaziergänger und Radfahrer weiterhin am Uferrand bewegen. Auch ein Besuch der gastronomischen Betriebe ist – unter Einhaltung der Vorgaben – möglich.

Auch wenn Freibäder theoretisch wieder öffnen dürfen: Das Freibad im benachbarten Weyhe hat noch zu. Die Wesergemeinde peilt den 15. Juni als frühestmöglichen Öffnungstag an. Aktuell arbeitet sie an einem Konzept zur Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.

Der 15. Juni wäre laut einer Mitteilung der Gemeinde Weyhe auch das nächstmögliche Datum, ab dem in der Alten Weser gebadet werden könnte.

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