Ausschuss spricht sich für Fahrradweg in Fahrenhorst aus

Sicher radeln entlang der Warwer Straße

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Auf der rechten Seite der Warwer Straße soll ein Radweg entstehen, der bis zur Kapelle führt.

Fahrenhorst - Von Sandra Bischoff. Radfahrer können bald sicher die Warwer Straße entlangfahren: Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung hat den Weg dafür am Donnerstagabend frei gemacht.

Die Politiker stimmten nach kurzer Diskussion einstimmig dafür, mit den Planungen für den Radweg an der Südseite der Warwer Straße bis zur Straße Warwer Sand zu beginnen. Für die rund 600 Meter lange Strecke veranschlagt die Gemeinde etwa 200000 Euro einschließlich Grunderwerbskosten. Gleichzeitig sprachen sich das Gremium für die Planung einer Anbindung von der Turmstraße bis zur Bundesstraße 51 aus.

Weil es sich bei der Warwer Straße um eine Kreisstraße handelt, ist eigentlich der Landkreis zuständig. Auf dessen Prioritätenliste steht der für Fahrenhorst wichtige Radweg jedoch relativ weit unten. Deshalb will die Gemeinde das Projekt nun mit eigenen Mitteln stemmen.

Gefährliche Situation

für Radfahrer

Die zahlreichen Anwohner führten noch einmal aus, wie gefährlich die Situation für Radler auf der Warwer Straße sei und machten gleichzeitig deutlich, dass ihnen die Streckenlänge nicht genüge. Friedhof und Sportplatz seien Inseln, die man nur mit dem Auto gefahrlos erreichen könne, sagte ein weiterer Anwohner. „Wir sind froh über die Beschlussvorlage, aber sie ist eine abgespeckte Variante dessen, was wir uns wünschen, nämlich eine Verbindung von der B51 zur Ristedter Straße“, sagte der Fahrenhorster Peter Strohmeyer. Zudem bevorzugten die Anwohner die Variante entlang der Südseite, „dort liegt alles, was man erreichen muss“, so der SPD-Ratsherr.

Den Radweg bis zur Ristedter Straße auszudehnen sei doppelt so teuer, weil er doppelt so lang werden würde, sagt Benno Arens vom Fachdienst Hoch-, Tief- und Landschaftsbau im Rathaus. Tatsache sei, dass der Landkreis das Projekt nicht unterstützen werde. „Wir werden keinen Cent zurückbekommen, deshalb haben wir uns für die abgespeckte Variante entschieden“, so Arens.

„Wir sollten schauen, was der Haushalt hergibt und dann sehen, wie und ob wir weiterbauen“, schlug Heiner Lampe (CDU) vor. Die Planungen seien nicht das Ende aller Tage, so Kristine Helmerichs, Fraktionsvorsitzende der Grünen. „Man kann noch anbauen, aber wichtig ist, jetzt einen Beschluss zu fassen.“ Lampe beantragte die parallele Planung für die Anbindung von der Turmstraße bis zur B51. Dem stimmte der Ausschuss zu.

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