Ausschuss lehnt FDP-Antrag ab

Absage für neue Haltestelle

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Die FDP scheitert im Ausschuss mit ihrem Antrag, eine neue Haltestelle einzurichten.

Stuhr - Von Sandra Bischoff. An der Blockener Straße wird es keine weitere Haltestelle geben: Der Ausschuss für Verkehr, Ordnung und Soziales hat am Dienstagabend den Antrag der FDP-Fraktion abgelehnt. Nur der Liberale Jürgen Timm sprach sich dafür aus. Seine Fraktion hatte ihren Antrag zur Verlegung der Bushaltstelle „Stuhr, Landwehr“ am 1. Oktober vergangenen Jahres modifiziert und einen Prüfauftrag an die Verwaltung gerichtet, eine zusätzliche Haltstelle in Höhe des Grundstücks Blockener Straße 67 einzurichten (wir berichteten). Die Gemeindeverwaltung kam zu der Einsicht, dass dies nicht notwendig ist. Dem schloss sich der Ausschuss an.

„Wir haben mit der Polizei, den Verkehrsunternehmen und den Anwohnern gesprochen. Alle sind sich einig, dass es keiner weiteren Haltestelle bedarf“, sagte Heide Hettler vom Fachdienst Verkehr und Feuerwehr. „Ich bin mit dem Ergebnis nicht einverstanden“, erklärte Jürgen Timm. Er wollte auch wissen, ob die Haltestelle „Blocken/Heidestraße“ noch erforderlich sei. „Sie wird kaum genutzt und ist nur 400 Meter von der Haltestelle Landwehr entfernt.“ Er schlug vor, sie aufzugeben und an den von der FDP bevorzugten Standort an der Hausnummer 67 zu verlegen. Hettler bestätigte die Aufgabe besagter Haltestelle.

Der Sozialdemokrat Rolf Meyer erklärte, seine Fraktion werde dem Ansinnen der FDP nicht zustimmen. „Wir hätten Hunderte von Haltestellen, wenn man dem Begehren aller Bürger nachgeben würde.“

Für die von der Grünen-Fraktion gewünschte Vorstellung der Planung zur 2+1-Lösung auf der B51 in Bassum und deren mögliche Auswirkungen auf Stuhr wird es einen Ausweichtermin geben, erklärte Fachbereichsleiter Hartmut Martens. Die Mitarbeiter der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg waren erkrankt und konnten dem Ausschuss deshalb am Dienstagabend keine Antworten geben.

Einige Fragen beantwortete Martens schon vorab. So zum Beispiel, dass die Trasse nicht der Mautpflicht unterliegen werde, weil sie nur dreispurig und kein direkter Anschluss an die Autobahn gegeben sei.

Zudem werde der Radweg auf 3,50 Meter zu einem Wirtschaftsweg ausgebaut werden. Darin sah Kristine Helmerichs, Fraktionsvorsitzender der Grünen, eine Gefahr für Radfahrer. „Wenn dort landwirtschaftliche Fahrzeuge fahren, wird es eng.“ Zudem wollte sie wissen, wie viele Abfahrten vom Wirtschaftsweg zur B51 geplant seien. „Wenn es keine gibt, führt es dazu, dass es auf dem Wirtschaftsweg sehr voll wird. Dann verlagern wir das Problem lediglich.“ Martens versprach, die Fragen an die Landesbehörde zu leiten und einen Termin für die Anhörung zu finden.

sb

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