Entwässerungskonzept und Verlegung von Versorgungsleitungen notwendig

Ausbau der Bassumer Straße kommt später

Eine Linksabbiegerspur von der Bassumer Straße in den Brunnenweg ist Bestandteil des Ausbaukonzepts. 
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Eine Linksabbiegerspur von der Bassumer Straße in den Brunnenweg ist Bestandteil des Ausbaukonzepts. ArchivFoto: Hapke
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Brinkum – Die Bassumer Straße in Brinkum soll für die schwächeren Verkehrsteilnehmer sicherer werden. Mit der Umgestaltung hatte die Gemeinde das Planungsbüro BPR beauftragt, das zuvor schon eine Machbarkeitsstudie vorgelegt hatte. BPR stellte jetzt fest: Die Bauarbeiten können nicht wie geplant im Juli beginnen. Unter anderem muss in Abstimmung mit dem Abwasserverband ein neues Entwässerungskonzept erarbeitet und anschließend vom Landkreis genehmigt werden. Hinzu kommt, dass die Verlegung von Versorgungsleitungen notwendig ist. Dies teilte Ann-Kathrin Dittmer vom Fachdienst Hoch-, Tief- und Landschaftsbau der Gemeinde Stuhr mit. „Wir müssen den Baustart verschieben, haben aber noch kein neues Datum festgelegt.“

Laut Dittmer ist die Entwässerung zurzeit über die Seitenräume der Bassumer Straße geregelt. Doch durch die angedachten Maßnahmen werde mehr Fläche versiegelt, entsprechend weniger Raum bleibe für die Entwässerung übrig. Angedacht sei, das Regenwasser künftig in einen Kanal zu leiten, der in angrenzenden Straßen verläuft, sagt Dittmer. „Das sitzt die Untere Wasserbehörde mit im Boot, die am Ende die wasserrechtliche Erlaubnis erteilen muss.“

Ein weiteres Problem

Ein weiteres Problem tauchte im Hinblick auf die geplante Verbreiterung des Geh- und Radwegs auf. Dort, so hat das Planungsbüro festgestellt, liegen Versorgungsleitungen, die nicht überbaut werden dürfen.

Wie lange dauert die Verlegung der Versorgungsleitung? Wie lange die Genehmigung des entwässerungskonzepts durch den Landkreis? Weil dies unklar sei, gebe es auch noch keinen neuen Termin für die Bauarbeiten, so Dittmer.

Kosten: rund 450 000 Euro

Neben der Verbreiterung des Geh- und Radwegs in Höhe der KGS Brinkum zählt eine Linksabbiegerspur von der Bassumer Straße in den Brunnenweg zum BPR-Konzept. Dessen Schwerpunkt ist aber ein 1,50 Meter breiter Radfahrerschutzstreifen auf der gesamten Länge der Bassumer Straße, also vom Kreisverkehr an der Weyher Straße bis zum Bremer Tor. Die Kosten für dieses Paket: rund 450 000 Euro.

Von Andreas Hapke

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