„Wollen die Veranstaltung nicht größer machen“

Weihnachtsmarkt lockt bis zu 15.000 Besucher nach Stuhr

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Im und um das Stuhrer Rathaus herum drängen sich die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt. Sie genießen ein abwechslungsreiches Angebot und ein vielfältiges Kulturprogramm. 

Stuhr - Von Rainer Jysch. „Ich glaube, dieser Weihnachtsmarkt wird von Jahr zu Jahr beliebter“, sagte Bürgermeister Niels Thomsen am Samstag zur Eröffnung des Stuhrer Weihnachtsmarkts. Angesichts der vielen Besucher, die am Mittag bereits vor der offiziellen Freigabe auf dem Rathausgelände flanierten, lag er wohl richtig. Thomsen gab den Bläsern der Musikfreunde der Gemeinde Stuhr ein Zeichen, damit diese die 31. Veranstaltung dieser Art musikalisch starten konnten. Wenig später wurde es richtig voll in den Gängen zwischen den Ausstellern, sowohl draußen als auch im Rathaus.

Wie in den Vorjahren, hatten die Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu) und die Kommune den Markt gemeinsam auf die Beine gestellt. Ein bunt gemischtes Angebot an den Verkaufsständen, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Musik und Tanz, ein Karussell und ein Bungee-Trampolin für die Kinder sowie der Besuch des Weihnachtsmanns sind traditionell die Zutaten für das Erfolgsrezept dieser durch und durch gelungenen Veranstaltung.

„Wir wollen den Markt nicht größer machen“, erklärte Henning Sittauer, der bei der Isu für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, „weder von der Fläche her noch von der Anzahl der Stände.“ Gemeinsam mit Sittauer hatten der Vorsitzende Werner Heinken und dessen Stellvertreter Volker Twachtmann seitens der Isu die Marktleitung übernommen. Von der Gemeinde war Kulturkoordinatorin Marjet Melzer-Ahrnken in die Organisation eingebunden. Allen ist wichtig, den Charme und die Attraktivität des Marktes zu erhalten. 110 Aussteller, 70 im Außenbereich und der Rest auf zwei Etagen im Rathaus, ließen an beiden Tagen bei den geschätzt 12.000 bis 15.000 Gästen keine Wünsche offen.

Aufgrund der frischen, aber weitgehend trockenen Witterung waren die Glühweinstände stark umringt. Gespräche im Kreise von Freunden, Nachbarn und Bekannten ließen dabei den vorweihnachtlichen Stress ein wenig vergessen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr hatten auf dem Dach ihrer Getränkeausgabe ein rotierendes Blaulicht montiert und waren so gut zu erkennen. Wer lieber Feuerzangenbowle genießen wollte, hatte ein paar Buden weiter Gelegenheit dazu.

Der Weihnachtsmann hat am Samstag und Sonntag jeweils um 17 Uhr seinen Auftritt auf dem Stuhrer Weihnachtsmarkt.

Premiere feierte Imker Christian Maluche aus Kirchseelte mit sieben verschiedenen Honigsorten. Im beheizten Zelt gab es erstmals personalisierte Kinderbücher zu kaufen. Ulrike und Folker Böning aus Syke zeigten – ebenfalls zum ersten Mal – ihre formschön gedrechselten Holzarbeiten. Drei Alpakas von Sönke Heinken warben in ihrem Gehege für kuschelige Wollartikel.

Im immer gut besuchten Ratssaal verkauften Helfer des Rotary-Clubs Syke Kaffee und Kuchen für einen guten Zweck. Gleichzeitig genossen die Gäste das abwechslungsreiche Kulturprogramm mit den Bremer Handörglern, der Tanzgruppe Vergissmeinnicht und der Musikschule Reckeweg. Dort gab es auch Tanzvorführungen des TuS Varrel mit den Tanzmäusen sowie den Hip-Hop- und Zumba-Kids unter Leitung von Lisa Bolder und Yesenia Peimann zu bewundern.

Weihnachtsmarkt in Stuhr

 © Rainer Jysch
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Sehnsüchtig erwarteten die kleinen Besucher jeweils ab 17 Uhr den Weihnachtsmann. Dicht umringt verteilte er aus seinem Jutesack kleine Geschenke an die Kinder. Manche gingen keck auf ihn zu, andere hielten sich vorsichtig zurück. Einige konnten sogar Gedichte aufsagen. „Im Sack habe ich eine Zauberkugel, die dafür sorgt, dass die Geschenke nie ausgehen“, versicherte der Bärtige glaubhaft.

Am Sonntag machte Frank Jeschke mit seiner Weihnachtsshow auf sich aufmerksam. In der Sporthalle sorgte er als Clown Larry mit „hintersinnigem Quatsch“, Riesenseifenblasen, Zaubereien und vergnüglichem Kindertheater für eine ausgelassene und fröhliche Atmosphäre. Im Ratssaal gestaltete am Nachmittag Pianist Shane Fee im Wechsel mit dem Kaffeehausensemble Tritonus ein sehr unterhaltsames Musikprogramm.

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