Vier Zusammenstöße am Montag

Auffahrunfälle auf A1: Polizei bittet um mehr Aufmerksamkeit

Mindestens 10 000 Euro Schaden sind die Folge dieses Unfalls: Ein Kleintransporter fuhr auf ein Auto auf. Foto: Polizei
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Mindestens 10.000 Euro Schaden sind die Folge dieses Unfalls: Ein Kleintransporter fuhr auf ein Auto auf.

Stuhr – Auf der A 1 haben sich am Montag im Bereich der Gemeinde Stuhr vier Unfälle ereignet. Alle trugen sich in Fahrtrichtung Hamburg zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum zu, wo die Geschwindigkeit aufgrund der nahen Baustelle an der Ochtum-Brücke und der geänderten Verkehrsführung bereits reduziert ist. Mit Blick auf die Vorfälle fordert die Autobahnpolizei zur aufmerksameren Teilnahme am Straßenverkehr auf.

„Bei höherem Verkehrsaufkommen ist in diesem Bereich mit Stockungen im Verkehrsfluss beziehungsweise Staubildung zu rechnen, worauf mit entsprechenden Verkehrsschildern auch hingewiesen wird“, berichten die Beamten in einer Mitteilung. Dennoch übersah ihnen zufolge gegen 7 Uhr ein 26-jähriger Van-Fahrer aus dem Kreis Borken, dass ein 27-jähriger Mann aus Wuppertal seinen VW am Stauende bis zum Stillstand abbremsen musste. Es kam zum Zusammenstoß. An den Fahrzeugen entstand minimaler Schaden, der auf 1 300 Euro geschätzt wurde. Nach diesem Zusammenstoß kam es zu kleineren Verkehrsbehinderungen.

Um 9.10 Uhr folgte im Auffahrtsbereich der Anschlussstelle Brinkum ein weiterer Unfall. „Ein 68-jähriger Mann aus dem Landkreis Ammerland wollte mit seinem BMW auf die Autobahn 1 in Richtung Hamburg auffahren und fuhr aufgrund des auch hier herrschenden, stockenden Verkehrs auf den BMW einer 65-Jährigen aus dem Kreis Diepholz auf“, teilt die Polizei mit. Die Frau habe im Anschluss über Schmerzen im Nacken geklagt. Der Schaden an den Fahrzeugen wurde auf 5000 Euro beziffert.

Gegen 10.30 Uhr musste ein 29-jähriger Osnabrücker seinen BMW verkehrsbedingt auf dem mittleren Fahrstreifen abbremsen. Der folgende Fahrer eines Kleintransporters, ein 58-Jähriger aus dem Kreis Osnabrück, registrierte das laut dem Polizeibericht zu spät und fuhr auf. Es entstand Schaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Am Nachmittag, gegen 16.30 Uhr, nahm die Polizei den letzten Auffahrunfall an diesem Tag auf. „Ein 65-jähriger Bremer musste seinen Ford abbremsen, was ein 25-jähriger Delmenhorster zu spät bemerkte“, so die Beamten. Schaden: 4000 Euro.

Die Polizei verdeutlicht, dass gerade in Bereichen, in denen auf Baustellen und mögliche Gefahren hingewiesen und die Geschwindigkeit reduziert wird, mit plötzlichen Bremsmanövern zu rechnen sei. Der Sicherheitsabstand sollte an solchen Stellen deshalb zwingend eingehalten werden. Zudem raten die Beamten zu ständiger Bremsbereitschaft.

„Bei Auffahrunfällen im Stau beziehungsweise am Stauende sind häufig weitaus schlimmere Folgen als bloßer Sachschaden zu beklagen“, heißt es abschließend im Polizeibericht.

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