Vor dem Start der Linie 8 sollen Abstellmöglichkeit für Autos und Räder her

Alter Plan für den Bahnhof neu aufgelegt

Der alte Bahnhof Stuhr mit den Stellplätzen und dem alten Bahnhofshäuschen, jetzt FDP-Parteibüro.
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Der alte Bahnhof Stuhr mit den Stellplätzen und dem alten Bahnhofshäuschen, jetzt FDP-Parteibüro.

Stuhr – Die von Huchting über Stuhr nach Weyhe führende Straßenbahnlinie 8 soll nun doch in absehbarer Zeit am alten Stuhrer Bahnhof halten. Da ist es an der Zeit, einen alten Bebauungsplan aus der Schublade zu holen, der in diesem Bereich die Einrichtung von Park & Ride-Stellplätzen sowie Bike & Ride-Anlagen erlaubt. Dafür haben die Politiker des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt am Donnerstagabend grünes Licht gegeben und dem Rat den Aufstellungsbeschluss empfohlen. Lediglich Ratsherr Gerd-W. Bode, dessen „Besser“-Fraktion von Beginn an den Betrieb der Straßenbahn abgelehnt hatte, stimmte dagegen.

Der ursprüngliche Aufstellungsbeschluss des B-Plans „Bahnhof Stuhr“ datiert bereits aus dem Jahr 2003. Das Verfahren wurde 2016 wieder angestoßen, kam aber wegen der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss zur Linie 8 erneut zum Erliegen. Nun, da das Bundesverwaltungsgericht die Klage weitestgehend abgewiesen hat, will die Gemeinde die Rechtskraft des B-Plans vor Inbetriebnahme der Straßenbahn herstellen. Nach Auskunft von Stadtplaner Christian Strauß stellen noch zu klärende Details unter anderem zum Immissionsschutz den Planfeststellungsbeschluss nicht mehr infrage.

Laut Rathausmitarbeiter Peter Schütte handelt es sich um ein Projekt der Innenentwicklung, was ein vereinfachtes und beschleunigtes Verfahren erlaube.

Irritationen gab es im Ausschuss über einen schmalen Stichweg, der am ehemaligen Bahnhofsgebäude und heutigen FDP-Parteibüro vorbei zum künftigen Bahnsteig führen soll. Von dem Eigentümer der Fläche, auf der das Häuschen steht, benötigt die Kommune noch ein „kleines Dreieck“ (Schütte), um die Einmündung des Wegs an der Blockener Straße zu erweitern. Der FDP-Ratsherr Jan-Alfred Meyer-Diekena sprach von 40 Quadratmetern und befürchtete wohl eine Verbreiterung der kompletten, am FDP-Büro vorbeiführenden Zuwegung zum Bahnsteig. Dieser Stichweg könne nach Ansicht der Gemeinde aber schmal bleiben, beschwichtigte Schütte – auch wenn die Straßenbaubehörde das anders sehe.

Der SPD-Ratsherr Dennis True wünschte sich „an dieser zentralen Stelle“ größere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. „Es wäre schön, den historischen Bahnhof in die Ortskernentwicklung einzubeziehen.“

Von Andreas Hapke

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