Abwechslungsreiches Kulturprogramm im November

Kindertheater und Preisträger

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Der Franzose Jean-Paul Gasparian spielt am 1. November Klavierstücke von bekannten Komponisten.

Stuhr - Mit einer Aufführung für Kinder endet das Stuhrer Kulturprogramm für Oktober. Am Donnerstag, 29. Oktober, um 16 Uhr im Rathaus zeigt das Buchfink-Theater „Kati, Ole und der Wunderbalkon“.

Kati und Ole retten einem alten Mann an der roten Ampel das Leben und beschließen von nun an, Retter zu werden. Anlässe dafür gibt es genug: Die Ameisen vom Hinterhof, die Lochkobolde in der Sockenschublade und die Erinnerungen der vergesslichen Frau Meier. Und schließlich den ganzen Wunderbalkon des alten Herrn Gustaf. Dabei geht jedoch so einiges schief. Letztlich soll Opa Gustav deswegen aus seiner Wohnung geworfen werden. Nun müssen Kati und Ole wirkliche Retter sein. Das Stück richtet sich an Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Eintritt: vier Euro. Karten sind im Bürgerbüro erhältlich.

Den November-Auftakt bildet Jean-Paul Gasparian, Preisträger des europäischen Klavierwettbewerbs Bremen 2014. Er steht am Sonntag, 1. November, um 17 Uhr im Rathaus auf der Bühne.

Der Musiker wurde 1995 in Paris in einem musikalischen Elternhaus geboren: Die Mutter ist selbst Pianistin, der Vater sowohl Pianist als auch Komponist. Bereits mit 15 Jahren wurde Jean-Paul als jüngster Kandidat Student in der Meisterklasse von Jacques Rouvier am Conservatoire National Supérieur de Paris. In seinem Stuhrer Konzert spielt er Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Claude Debussy und Béla Bartók. Karten für zwölf Euro pro Stück gibt es bei der Mediengruppe Kreiszeitung und im Bürgerbüro.

Am Freitag, 6. November, liest Juraj Sivulka in der Reihe „Stationen eines Lebens“. Wie berichtet befasst er sich diesmal mit dem Leben und dem Werk Erich Kästners. Der Abend beginnt um 20 Uhr im Rathaus und kostet acht Euro. Karten gibt es unter anderem bei der Kreiszeitung.

Für Kinder ab drei Jahren zeigt das Figurentheater Schnuppe am Donnerstag, 12. November, das Stück „Lars, der kleine Eisbär“. Lars, der am Nordpol lebt, trifft Theo, den kleinen Tiger, den es auf der Suche nach dem Meer an den Nordpol verschlagen hat. Gemeinsam erkunden die beiden die Welt. Der Vorhang hebt sich um 16 Uhr im Rathaus. Karten gibt es für vier Euro im Bürgerbüro.

„Anders sein – anders sehen“ lautet der Titel der Ausstellung des Künstlerduos Andreas Auerswald und Eric Guinebert, die am Abend des gleichen Tages um 19 Uhr im Rathaus eröffnet wird. Seit zwei Jahren arbeiten die Männer zusammen. Andreas Auerswald ist Bewohner des Wohnheims der Lebenshilfe in Heiligenrode und hat mit Hilfe des freischaffenden Künstlers Eric Guinebert eine neue Beschäftigung entdeckt: Er erschafft Gesichter und Figuren, die für all die Facetten und Persönlichkeiten stehen könnten, die im „Normalen“ keine Raum finden, wie es in der Einladung heißt. Auch Bilder von Guinebert sind zu sehen. Der Eintritt ist frei.

sb

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