Wahlbenachrichtigungen sind unterwegs

28. 004 Stuhrer entscheiden über den Rat

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Insgesamt drei Stimmen haben die Wähler bei der Kommunalwahl am 11. September. 

Stuhr - Von Andreas Hapke. 28 004 Personen sind bei den Kommunalwahlen am 11. September aufgerufen, über die Zusammensetzung des künftigen Gemeinderates zu entscheiden. Für den Kreistag dürfen 28 032 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben. Diesen Unterschied erklärt Sigrid Hägedorn vom Fachbereich Bau, Recht und Ordnung mit der Dreimonatsfrist. Soll heißen: Wer nach dem 11. Juni aus anderen Kommunen des Landkreises Diepholz nach Stuhr gezogen ist, darf in seiner neuen Heimat noch nicht den Gemeinderat wählen, wohl aber den Kreistag.

Ansonsten sind alle Deutschen sowie Angehörigen der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die am Wahltag ihr 16. Lebensjahr vollendet haben, wahlberechtigt. Ihr Eintrag in das Wählerverzeichnis – Stichtag dafür war der 31. Juli – erfolgt ebenso automatisch wie die Zustellung der Wahlbenachrichtigungskarte bis spätestens zum 20. August. „Wer dann noch keine Benachrichtigung erhalten hat, sollte sich umgehend, spätestens bis zum 26. August, an das Wahlamt wenden“, sagt Hägedorn. Zuständig ist die Rathausmitarbeiterin Ann-Katrin Voß, Telefonnummer 0421/56 95 109, E-Mail a.voss @stuhr.de.

Jeden Augenblick rechnet Hägedorn mit dem Eintreffen der Stimmzettel für die Kreistagswahl. Dann kann die Gemeinde all denjenigen die Wahlunterlagen zuschicken, die eine Briefwahl beantragt haben oder dies noch beabsichtigen. Ein entsprechender Antrag ist auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte abgedruckt. Es gibt auch die Möglichkeit, sich formlos an die Gemeinde zu wenden, entweder per Brief, Fax oder E-Mail. In diesem Fall muss das Schreiben den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und die Anschrift in Stuhr sowie gegebenfalls die Anschrift enthalten, an die die Unterlagen geschickt werden sollen.

Es steht auch ein Online-Briefwahlantrag auf der Internetseite www.stuhr.de zur Verfügung. „Das ist inzwischen eine bewährte Methode“, sagt Hägedorn. Telefonisch oder per SMS ist die Anfrage nicht möglich. Wer für eine andere Person Briefwahlunterlagen beantragt, muss eine schriftliche Vollmacht vorlegen. Maximal ist das für vier andere Personen möglich.

Sobald die Stimmzettel für die Kreiswahl eingetroffen sind, können die Stuhrer direkt im Bürgerbüro wählen. Diese Stimmen werden zusammen mit der Briefwahl ausgezählt.

Auf eine Besonderheit der Stuhrer Stimmzettel für die Gemeindewahl – je einer pro Wahlbereich – macht Hägedorn aufmerksam. Dort taucht „Besser – Bürger engagieren sich“ als eine von fünf Parteien und Wählergruppen mit der „Startnummer“ 9 auf. Dies sei dem Umstand geschuldet, dass sich die Nummerierung nach der Kreistagswahl richte. Da „Besser“ nicht auf Kreisebene kandidiere und sich deshalb nicht unter den acht genannten Wahlvorschlägen befinde, erhalte die Gruppe in Stuhr die Vorschlagsnummer 9. Bei CDU, SPD, Grüne und FDP sind es in dieser Reihenfolge die Nummern 1 bis 4.

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