Nach Brand in Heiligenrode

1.000 Euro Dank: Bürgerin sammelt Spenden für die Feuerwehr Stuhr

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Erika Kohlwey zieht das gespendete Geld für die Feuerwehr aus der Dose.

Stuhr - Erika Kohlwey bekommt noch heute eine Gänsehaut, wenn sie die Bilder sieht. Das Feuer, die Rauchsäulen. „Das war ganz schlimm“, erinnert sie sich, als am 30. Juli ein Flächenbrand in Heiligenrode-Neukrug die Siedlung bedrohte.

Nur noch die Straße hätte ihr Haus vom Feuer getrennt. Zum Glück aber kam rechtzeitig Hilfe, um das Schlimmste zu vermeiden. Die Feuerwehren aus Heiligenrode, Fahrenhorst, Seckenhausen, Brinkum und Gessel/Ristedt löschten den Brand. 

Zeuge davon zu werden, wie die Männer und Frauen die Siedlung retteten, war Anlass für Kohlwey, eine Spendensammelaktion in der Nachbarschaft zu starten. Damit wollte sie ihrer Dankbarkeit Ausdruck verleihen.

Sammlung für die Arbeit der Jugendfeuerwehren

Das Geld sollte jedoch für die Jugendfeuerwehren sein. „Man muss den Nachwuchs unterstützen“, findet Kohlwey. Und das sehen auch Cord Tinnemeyer, Gemeindejugendfeuerwehrwart, und Sven Lüßen, Ortsbrandmeister in Heiligenrode, so. Sie freuen sich über die Wertschätzung und darüber, dass die jungen Leute unterstützt werden.

Bei der Summe machte Kohlwey es zunächst spannend, zumal sie am Mittwoch mit einer geschlossenen Dose zum Feuerwehrübungsplatz am Mittelweg in Groß Mackenstedt kam. Vor den Anwesenden schnappte sie sich einen Dosenöffner und das Staunen war nicht schlecht, als sie den Verschluss abnahm: Die Büchse war bis zum Rand prall gefüllt mit Scheinen.

Feuerwehr bedankt sich für großzügige Spende

Nach der Zählung verkündete Tinnemeyer dann die stolze Summe von 916 Euro und 81 Cent. Dabei wollten Erika und Walter Kohlwey es nicht belassen und stockten noch einmal auf, um die 1 000 zu knacken.

Sehr dankbar für die Aktion waren nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die anwesenden Jugendlichen und Kinder der Gruppe aus Groß Mackenstedt / Heiligenrode, die auch stellvertretend für die Jugendfeuerwehren aus Brinkum und Fahrenhorst-Seckenhausen gekommen waren.

Erika Kohlwey: Spendenbereitschaft ist hoch

Wofür das Geld genutzt wird, stehe noch nicht fest. Das werde man sich dann gemeinsam mit allen Jugendwarten überlegen, erzählte Tinnemeyer zufrieden. In jedem Fall: eine tolle und wertschätzende Aktion.

Und auch die Initiatorin Erika Kohlwey zeigte sich zufrieden. Die Spendenbereitschaft sei recht hoch gewesen. „So 80 Prozent der Leute, würde ich sagen. Das ist gut.“

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