Gesucht: Historische Fotos für Museum

Strohernte, Halme und Malotten

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Wer hat noch alte Fotos oder auch Filme fürs Museum? Erinnerungen an die Blütezeit der Strohverarbeitung in Twistringen.

Twistringen - Seit mehr als 20 Jahren wird am Kapellenweg gesammelt, bewahrt, geforscht und eifrig vermittelt: Die wichtigste Aufgabe des Twistringer Museums der Strohverarbeitung ist es, Schätze des einst florierenden Wirtschaftszweiges aus mehreren Jahrhunderten zu sichern. Freude herrscht zurzeit über eine Spende der Kreissparkasse für die schon lange geplante Multimedia-Anlage.

Zusätzliche Unterstützung erhofft sich der Museumsverein nun aus der Bevölkerung. Schlummern in Twistringer Haushalten und umzu noch alte Fotos oder gar Filmmaterial von einst? Wer zu Hause fündig geworden ist, möchte sich im Strohmuseum melden.

Viele hundert Exponate zur Geschichte der industriellen Strohverarbeitung präsentiert das Museum in seiner Dauerausstellung einem breiten Publikum. Im Rahmen von Führungen demonstrieren ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Herstellung von Strohhüten, Malotten und Strohhalmen auf historischen Maschinen.

„Bereits vor mehr als einem Jahr entstand die Idee, historisches Filmmaterial zu sammeln und zu digitalisieren, um das Museum im zweiten Schritt mit einer Multimediaanlage auszustatten und an verschiedenen Stationen historische Filme passend zu den jeweiligen Exponaten zu zeigen“, so Uta Hoffmann. Solange die Finanzierung nicht gesichert war, wurde das Vorhaben aufgeschoben.

Der Museumsverein beteiligte sich in diesem Jahr an der Jubiläumsaktion „Gute Ideen zu guten Taten“ der Kreissparkasse. Inzwischen ist ein Förderbetrag zugesagt. Die Ehrenamtlichen möchten nun die Multimediaanlage aufbauen – und rufen die Bevölkerung zur Mithilfe auf.

Fördergeld für

Multimedia-Anlage

Das Strohmuseum interessiert sich für Filme aus der Zeit der Langstroh-Verarbeitung, für alle Arbeitsprozesse, wie zum Beispiel Stroh ernten, Dreschen, Schneiden, Schütten sowie das Herstellen von Strohhüten, Malotten und das Schneiden von Strohhalmen. Besitzer alter Filme werden gebeten, sich mit dem Museum in Verbindung zu setzen, unter Tel. 04243/ 4492 oder E-Mail: info@strohmuseum.de – Bürozeiten: dienstags und donnerstags, 9 bis 11.30 Uhr. Weitere Infos im Internet.

Das Twistringer Museum möchte seine Dokumentation erweitern und auch Arbeitsprozesse zukünftig in Sequenzen auf Multimedia-Bildschirmen zeigen. · tw

http://www.strohmuseum.de

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