Vorräte reichen zwar noch – aber es fehlt der Nachschub

Streusalz knapp: Syke schränkt Winterdienst ein

Räumen kann der Syker Winterdienst noch – aber mit Streuen wird es eng.Archivbild: hu

SYKE (mwa) · Es gibt da  einen alten Witz: „Was passiert, wenn man einen DDR-Ökonom in die Wüste schickt? – Der Sand wird knapp!“ Anscheinend sind in jüngster Zeit etliche ehemalige Vertreter dieser Spezies in den bundesdeutschen Salzbergwerken untergekommen. Denn obwohl von einem „Rekordwinter“ längst noch keine Rede sein kann, wird in den Kommunen das Streusalz knapp. Syke ist da keine Ausnahme.

„Im Vergleich zu anderen Gemeinden haben wir noch Glück“, sagt Bauamtsleiter Peter Pesch. „Jetzt macht sich unser Silo bezahlt, den wir vor einiger Zeit am Bauhof errichtet haben. Wir haben noch Salz für mehrere volle Streueinsätze.“

Allein: Es fehlt – wie überall – der Nachschub. „Wir haben zwar schon vor etwa 14 Tagen auf Verdacht nachbestellt", sagt Pesch. „Aber im Moment kann kein Lieferant eine garantierte Zusage geben.“

Daher hat die Stadt jetzt vorsorglich ihren Streuplan geändert. Motto: Besondere Gefahrenpunkte zuerst. In der Folge fallen vorübergehend die Straßenabschnitte mit der geringsten Priorität aus dem Winterdienst  heraus. Dieses Prinzip gilt ab sofort und ist zunächst bis zum 13. Januar befristet. Konkret betroffen sind im Syker Stadtgebiet folgende Straßen:

Bremer Straße (alte B6, bis 13.1. wird nur der Bereich Hufeisenbrücke gestreut), Handelsweg (bis 13.1. nur Gefällestrecke), Ristedter Straße, Ristedter Kirchweg, Zum Brink, Achtern Hoff (Schulbusstrecke), Auf dem Sünder, Benser Weg (ab Kastanienallee in Richtung Steinheide), Steinheide, Schulstraße, Kuhlenstraße (bis 13.1. nur Gefällestrecke), Zum Busch, Berliner Straße, Schlossweide, Ernst-Boden-Straße (bis Hauptstraße), Birkenweg (von Schlossweide bis B6), Fußweg vom Mühlendamm bis Zum Hachepark, Ristedter Kirchweg, Radweg von Handelsweg bis Zuschlag.

Sobald wieder ausreichend Streusalz verfügbar ist, wird der Standardräumplan wieder im vollen Umfang in Kraft gesetzt, versichert die Stadtverwaltung.

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