Feldversuch in Brinkum läuft bereits seit zwei Jahren / „Keine Beschwerden“

LED für die Straßenbeleuchtung

Die LED-Lichter sind nicht so gelb, wie die herkömmliche Beleuchtung.

Stuhr - (sie) · Viele Busreisende werden den Unterschied am Zentralomnibusbahnhof in Brinkum wahrscheinlich kaum bemerkt haben – einige Lampen leuchten mit LED-Technik.

Für einen Feldversuch des Energieversorgers EON-Avacon, der Gemeinde Stuhr und des Brinkumer Unternehmers Hans Chang wurden aber nicht nur auf diesem Platz die herkömmliche Straßenbeleuchtung gegen LED-Lampen getauscht, sondern auch Lampen an der ehemaligen Bundesstraße 51 sowie der Feldstraße. Seit zwei Jahren läuft in Brinkum der Versuch. Zwar liegen konkrete Ergebnisse noch nicht vor, doch Bürgermeister Cord Bockhop zieht eine vorsichtig positive Zwischenbilanz: „Es gibt keine Beschwerden, also scheint es zu funktionieren.“ Um auch an anderer Stelle Energie zu sparen, kann er sich gut vorstellen, LED-Lampen in Neubaugebieten und Plätzen zu verwenden. „Die Abstände müssen für die modernen Lampen länger sein.“ Das funktioniere dann, wenn die Wege gerade seien.

Hermann Karnebogen, Kommunalreferent bei EON-Avacon, sagt, dass nach dem Pilotversuch in Stuhr weitere in Harpstedt und in Sulingen gestartet worden seien. „Aktuell planen wir einen weiteren Versuch mit einer anderen Kommune.“ Er sieht in der LED-Technik „enormes Entwicklungspotenzial“. Beim Feldversuch in Stuhr sei die Beleuchtung „quasi vom Labor direkt auf die Straße gekommen“. Man sehe beim Hersteller Verbesserungspotenzial und habe „gute Gespräche“ geführt. Eine generelle Umstellung auf LED für alle Straßen hält Karnebogen noch zu verfrüht. „Ich glaube, dass die Technik in den nächsten Jahren effizienter wird.“ Der Stuhrer Unternehmer Hans Chang, sagt, dass eine Energieeinsparung um mehr als 50 Prozent möglich ist. Diese Werte habe nicht er, sondern EON Hansa in Schleswig-Holstein ermittelt, berichtete Chang weiter.

Ein ähnlicher Versuch mit Straßenlaternen aus Taiwan sei auch in Genthin positiv verlaufen. „Das Besondere bei diesen LED-Straßenlaternen ist, dass sie 50 000 Stunden leuchten. Die Lebensdauer einer üblichen Natriumdampf-Hochdrucklampe liegt dagegen etwa bei 20 000 Stunden und einem höheren Energieverbrauch.“

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