Jörg Henkelmann trat nach 33 Jahren zurück / Stellvertreter Saupe und Pöttker

Storck neuer Tambourmajor

Tambourmajor Jörg Henkelmann (r.) übergab nach 33 Jahren das Zepter des Spielmannszuges Lemförde an Henrik Storck.
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Tambourmajor Jörg Henkelmann (r.) übergab nach 33 Jahren das Zepter des Spielmannszuges Lemförde an Henrik Storck.

Lemförde - „Dreiunddreißig Jahre sind genug, jetzt müssen auch mal Jüngere dran“, meinte am Freitagabend Jörg Henkelmann, als er sich während der Generalversammlung des Spielmannszuges Lemförde im Gasthaus Pelz als Tambourmajor verabschiedete. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Henrik Storck, der sofort bekundete: „Die Ära wird nicht so lang sein, wie bei „Flocki“, wie Jörg Henkelmann von allen liebevoll genannt wird.

Dieser wünschte sich nur noch: „Ich möchte, dass ihr ihm (Storck) genauso folgt wie mir!“

Zuvor hatten Lemfördes Schützenpräsident Willi Lüdeker und Quernheims Schützenpräsident Diethard Potratz dem scheidenden Tambourmajor für seinen langjährigen Einsatz gedankt.

Zu Stellvertretern Storcks wählten die Mitglieder Nico Saupe wieder und neu als zweiten Stellvertreter Detlef Pöttker. Schatzmeister Manfred Kreienbrock wurde ebenso wiedergewählt, wie Schriftführerin Ramona Steinbrink. Da Carola Hinke als stellvertretende Schriftführerin nicht wieder kandidierte, wurde Christina Schmidt in dieses Amt gewählt. Auch Dagmar Zdunek stand als stellvertretende Schatzmeisterin nicht mehr zur Verfügung, sodass Detlef Pöttker zu ihrem Nachfolger gewählt wurde. Kassenprüfer für Heinrich Thiesing wurde Hartmut Ludwig.

In seinem letzten Bericht stellte Henkelmann heraus, dass die Beteiligung beim Osterfeuer weitaus besser gewesen sei als 2010. Sein Appell zielte darauf ab: „Dass die Beteiligung während der Aufbauarbeiten zum Osterfeuer besser sein muss.“ Henkelmann weiter: „Es wäre schade, wenn der Übungsabend einschlafen würde, denn nach Möglichkeit sollen alle den gleichen Stand haben“, forderte er die Spielmannszug-Mitglieder auf, zu den Proben regelmäßig zu erscheinen. Während der Ausmärsche sei die Beteiligung sehr gut gewesen, lobte er kurz darauf die Musikerinnen und Musiker. Ebenso seien die Stimmung und die Resonanz im vergangenen Jahr äußerst positiv gewesen, sodass der Spielmannszug auch das eine oder andere Lob von außen für sich verbuchen durfte.

Sodann gab Schatzmeister Manfred Kreienbrock einen positiven Bericht zur Finanzlage ab. Danke sagte er für die Spenden, insbesondere dem ACD, der einen Zuschuss für die Jugendarbeit überreichte, sowie dem Schützenverein Quernheim, der eine Trommel spendete. Derzeit habe der Spielmannszug 48 aktive und 54 passive Mitglieder, schloss Kreienbrock. „Die Kasse wurde gut und sauber geführt“, bescheinigten ihm die Prüfer Heinrich Thiesing und Gunter Hinke.

Zum Punkt „Ehrungen“ sprach (noch) Jörg Henkelmann Kathrin Pieper und Meik Schnier für zehn Jahre Treue seinen Dank aus. Michael Volkmer (in Abwesenheit) und Hartmut Ludwig gehören bereits seit 30 Jahren zum Spielmannszug und Manfred Kreienbrock ist seit 30 Jahren in der Vorstandsarbeit tätig, freute sich der Tambourmajor über dieses herausragende Engagement. · cb

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