CDU: Ausblick und Rückblick

Stillstand in Stuhr vermeiden

Der CDU-Fraktionschef Frank Schröder im Gespräch.

Stuhr - STUHR (sb) · Auf ein „gutes Jahr“ blickt der Fraktionsvorsitzende der Stuhrer CDU Frank Schröder zurück. „Wir haben viele arbeitswillige Kollegen in der Fraktion, die sich einsetzen und in ihren Ortsteilen engagieren“, fasst Schröder zusammen. Die Mischung der Alters- und Berufsgruppen wirke sich positiv auf die Politik der CDU aus.

Trotz der Finanzkrise habe die Gemeinde im Jahr 2010 weiterhin Schulden abbauen können und den Sanierungsstau an Schulen, Kindertagesstätten und Feuerwehrhäusern nahezu aufgehoben. Im Vergleich zu anderen Gemeinden gebe es in Stuhr verlässliche Kindergartengebühren und einen sehr hohen Standard in den Einrichtungen.

Und was das Thema Verkehr angeht, ist Schröder von einer Sache ebenfalls sehr überzeugt: „Ich finde es gut, dass wir die Grönemeyer-Linie eingerichtet haben.“ Man müsse ihr nun etwas Zeit geben. Positiv bewertet der 66-Jährige zudem, dass die Ratsmitglieder über ihre Fraktionen hinaus sich für Dinge einsetzten, die der Kommune gut tun. „Ganz stark angetrieben haben uns 2010 die Finanzen.“ Deswegen habe sich seine Fraktion auch vehement gegen die Anschaffung eines Spielgerätes für die Grundschule Brinkum gestemmt, das in der Summe 80 000 Euro kosten sollte. „Wir sind nicht gegen Spielgeräte, aber hier ging es um die Höhe der Summe.“

Für das Kommunalwahljahr 2011 setzen die Stuhrer Christdemokraten weiterhin auf das Thema Finanzen. „Für die Sanierung der KGS Brinkum werden wir ein kurzfristiges Darlehen aufnehmen müssen“, sagt Schröder. Die Sicherstellung der Gemeindefinanzen steht ebenso auf der Agenda wie das Projekt der Nordumgehung und die Verlängerung der Straßenbahnlinie 8. Aber auch dem Breitbandausbau und den Netzverträgen wollen sich die Politiker widmen. „Wir würden gerne auch die Gasnetze kommunalisieren, so wie es jetzt mit den Stromnetzen geplant ist. Das wäre toll.“ Ganz klar stehen Schröder und seine Kollegen von der CDU auch hinter dem geplanten Baugebiet „Zu den Gehöften“ in Moordeich. „Es kann nicht angehen, dass wir in der Gemeinde Stillstand betreiben, und es war schon immer ein Flächennutzungsplan vorhanden, den wir jetzt in einen Bebauungsplan umwandeln wollen.“

Um einen möglichen Nachfolger für Bürgermeister Cord Bockhop, falls dieser die Landratswahl im Herbst gewinnen sollte, hat sich die Stuhrer CDU ebenfalls schon Gedanken gemacht. „Wir haben schon Kandidaten in petto, aber die werden wir erst benennen, wenn Bockhop die Wahl zum Landrat gewinnt.“

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