Kommando über III. Bataillon des Objektschutzregiments der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst übergeben

Ständig 70 Soldaten im Einsatz

Diepholz - (ej) · Objektschützer sind etwas Besonderes in der Luftwaffe. Das zeigen die Soldaten auch nach außen: Sie tragen ein Barett statt Schirmmütze oder Schiffchen. Seit gestern ist Oberstleutnant Paul Wolters Barett-Träger: Er übernahm auf dem Fliegerhorst das Kommando über die 700 Soldaten des III. Bataillons im Objektschutz-Regiment der Luftwaffe.

In Diepholz sind drei Staffeln des III. Bataillons (Flugplatzschadensbeseitigung, Luftwaffenpioniere, Kampfmittelbeseitiger) und der Stab stationiert. Die beiden Staffeln ABC-Abwehr/Selbstschutz und Brandbekämpfung haben ihren Standort in Schortens/Jever, wo auch der Regimentsstab ist.

Ständig sind etwa 70 Soldaten des III. Bataillons im Einsatz in Afghanistan, darunter auch die Kampfmittelspürhundeteams aus Diepholz.

In den drei Jahren und fünf Monaten, in denen er Bataillonskommandeur war, stand Oberstleutnant Armin Schütz stets vor großen Herausforderungen: Sein Verband war damals gerade erst aufgestellt, musste an zwei Standorten (Diepholz und Schortens/Jever) militärische Strukturen ausbauen, neue Soldaten und Material aufnehmen. Gleichzeitig gingen Soldaten jeder Staffel in den mehrmonatigen Einsatz nach Afghanistan. Schütz dankte gestern seinen Soldaten für ihr Engagement und ihre Professionalität, mit der sie die „Herkulesaufgabe“ meisterten – er vergaß dabei die ebenfalls belasteten Angehörigen nicht.

„Es war mir eine Ehre, ihr erster Kommandeur zu sein“, verabschiedete sich der 48-jährige Stabsoffizier in seine nächste Verwendung als Kampfmittelabwehr-Spezialist im Streitkräfteunterstützungskommando.

Sein Nachfolger Oberstleutnant Paul Wolters (Jahrgang 1963) hat ebenfalls Einsatz-Erfahrung: Er war als munitionstechnischer Stabsoffizier in Bosnien-Herzegowina und in Afghanistan. Zuletzt war er Kommandant des Luft-Boden-Schießplatzes in Nordhorn.

Oberst Karl-Heinz Kubiak, Kommandeur des Objektschutz-Regiments der Luftwaffe „Friesland“, übergab gestern im Rahmen eines Appells in Halle L 41 auf dem Diepholzer Fliegerhorst das Bataillonskommando.

Er begrüßte dazu unter anderem Vertreter anderer Bundeswehrverbände und der Stadt Diepholz. Oberst Kubiak lobte die „eindrucksvolle Führungsleistung“ von Oberstleutnant Schütz, der die Philosophie der Objektschützer „Semper communis“ (immer gemeinsam) umgesetzt und gelebt habe.

Für die Auslandseinsätze der Bundeswehr forderte Oberst Kubiak mehr Interesse der Bürger: „Wir brauchen und wollen Ihren Rückhalt!“

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