Stadtverwaltung fordert „Bürgertipps“ via Internet ein / Neues Portal

Sulingen will es wissen

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Malte Sander vom Fachbereich Bauen und Ordnung mit Michaela Gieseke und Birgit Dullin (r.).

Sulingen - Hinweise auf Schlaglöcher in Fahrbahnen, Überwuchs von Pflanzen, der ein Begehen eines Gehsteiges unmöglich macht, oder auch der Hinweis, dass die Straßenbeleuchtung tagsüber eingeschaltet ist – die Mitarbeiter der Sulinger Stadtverwaltung wollen es wissen. „Bürgertipps“ nennen sie die Internet-Hilfe, die jetzt den Kontakt etwa mit den Mitarbeitern des Fachbereiches Bauen und Ordnung per Mausklick ermöglichen soll; 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

„Die Probephase ist abgeschlossen“, sagt Verwaltungsmitarbeiterin Michaela Gieseke, die gemeinsam mit Fachbereichsleiterin Birgit Dullin und den Mitarbeitern der NOLIS GmbH mit Sitz in Nienburg das Projekt vorangetrieben hat. Gieseke: „Wir haben von einem ähnlichen Projekt in Neu Wulmstorf gehört, das die Mitarbeiter von NOLIS betreut haben. Da haben wir uns angeschlossen.“

Die Benutzeroberfläche des Programms, das seit Mittwochabend über die städtische Internetseite (www.sulingen.de) erreichbar sein soll, ähnelt der, die in Neu Wulmstorf schon genutzt wird.

Hinterlegt ist ein Formular, über das die Nutzer ihre Beobachtungen melden können; eben das Schlagloch in der Fahrbahn, den abgesackten Kanalschacht oder auch ein fehlendes Hinweisschild.

„Bei Bedarf kann man auch Bilder dem Formular beifügen“, sagt Michaela Gieseke. „Was den zuständigen Mitarbeitern sicherlich hilft, abzuschätzen, wie schnell gehandelt werden muss.“ Auch interaktive Karten seien in das Programm eingepflegt, um Standortbeschreibungen zu vereinfachen. Je genauer die Art eines Schadens beschrieben wird, desto besser sind wir in der Lage, darauf schnell und ohne Rückfrage zu reagieren.“

Der Clou: Nach dem Absenden verschwindet das Formular nicht in den Tiefen des Internets. Gieseke: „Zum einen sind alle Meldungen öffentlich einsehbar, zum anderen kann man auch den Bearbeitungsstand verfolgen. Das erspart das Nachfragen.“

Michaela Gieseke und Birgit Dullin gehen davon aus, dass die „Bürgertipps“ primär bei den Mitarbeitern des Fachbereiches Bauen und Ordnung ihre Abnehmer finden, wollen ihre Möglichkeiten aber auch für den Bürgerbeteiligungsprozess einsetzen. Dullin: „Dafür haben wir extra eine Rubrik ‚Wir sind Sulingen 2.029‘ einsetzen lassen. Wir hoffen, dass das auch genutzt wird.“

Wer im Stadtgebiet unterwegs ist und Auffälligkeiten bemerkt beziehungsweise außerhalb Nachahmenswertes sieht, muss mit seiner Meldung übrigens nicht warten, bis er wieder am heimischen Rechner sitzt. Für Smartphones ist eine entsprechende Benutzeroberfläche programmiert worden.

oti

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