33 Gespanne beim traditionellen Fahrtag des Reit- und Fahrvereins Ströhen

Spannende Wettkämpfe bei herrlichem Sonnenschein

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Sören Kellermann und sein Pony Otto vom RFV Ströhen hatten beim jüngsten Fahrtag in Ströhen nur ein Ziel: Fehlerfrei durch den Parcours. ·

Ströhen - Souverän und dynamisch lenkt Sören Kellermann seinen Otto durch den Parcours. Zwar hatte der junge Ströher Fahrer mit seinem Einspänner beim jüngsten Fahr-tag des Reit- und Fahrvereins (RFV) Ströhen nicht genügend Punkte einfahren können, um sich unter den besten Fahrern zu platzieren, aber Sören hat noch viel Zeit zum Trainieren – der Zehnjährige und die etwa gleichaltrige Alissa Bremer vom RFV Niedersachsen-Eiche, Kleinenborstel waren die jüngsten Teilnehmer des Wettbewerbs.

Voll auf ihre Kosten kamen die vielen Freunde des Fahrsports am Sonntag zum traditionellen Fahrtag des RFV Ströhen auf dem weitläufigen Tierpark-Gelände. Bei herrlichem Sonnenschein boten Ein- und Zweispänner spannende Wettkämpfe um die vorderen Platzierungen. Die geschmackvoll herausgebrachten Gespanne wurden von jugendlichen und junggebliebenen Fahrerinnen und Fahrern – der älteste Starter war 78 Jahre alt – aus dem Kreis Diepholz und größtenteils aus der näheren Umgebung gelenkt. Aber auch von weiter her waren die Gespannfahrer angereist, die weiteste Anreise mit rund 130 Kilometern hatte ein Starter aus Driftsethe aus dem Landkreis Cuxhaven. Gemeldet waren 16 Einspänner-Ponys, zehn Einspänner-Pferde und sieben Zweispänner-Ponys, drei Gespanne waren vom ausrichtenden Verein des RFV Ströhen mit von der Partie.

Bereits am Vormittag wurden die Dressur-Wettbewerbe auf dem geschmackvoll und mit viel Liebe hergerichteten Turnierplatz ausgetragen, hier hatten die Richter Ullrich Müller aus Celle und Henriette Harbort aus Morsum die Aufgabe, die entsprechenden Noten zu vergeben. Bewertet haben sie unter anderem die korrekte Ausführung von einer vorgegebenen Aufgabe, die Einwirkung des Fahrers auf das Gespann sowie das Herausgebrachtsein des Gespannes (Fahrer, Pferde, Kutsche) und die korrekte Anspannung. Der Nachmittag war den Hindernisfahrwettbewerben um Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Fehlerfreiheit vorbehalten.

Bei allerbestem Sommerwetter bot sich für Teilnehmer und Zuschauer die Möglichkeit zum Fachsimpeln und des regen Austauschs bei Speis und Trank, für das sich der RFV Ströhen verantwortlich zeigte. Den harmonischen Turniertag beendeten Siegerehrungen der einzelnen Wettbewerbe und die Auszeichnungen der Diepholzer C-Cup-Sieger und -Platzierten. · hm

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