Chronik zum Jubiläum der Christuskirche vervollständigt / Kirchenvorstand Kurt Wolff recherchierte und gewichtete

Spätes Geschenk zum 125. Geburtstag

Sie entwickelten die Chronik: Christiane Behrens (v.l.), Kurt Wolff, Carola Damm-Heuser und Albertje van der Meer.

Syke - SYKE (neu) · Kurt Wolff ist erst neun Jahre in Syke. Dennoch oder gerade deshalb war er der Initiator, als es um die Chronik zum 125. Geburtstag der Christuskirche ging. „Sowas macht mir Spaß“, sagt Wolff schmunzelnd. Jetzt, zum Ende des Jubiläumsjahrs, ist das 40 Seiten starke Werk fertig und für drei Euro im Kirchenbüro zu haben.

„Ich habe bei der Recherche viel gelernt.“ sagt Wolff. Unterstützt haben ihn Christiane Behrens, Carola Damm-Heuser und Pastorin Albertje van der Meer – alle wie Wolff im Kirchenvorstand. Wolff gab den Anstoß und war für den Großteil der Recherche zuständig. „Aber es war eine Gemeinschaftsarbeit“, wie der Wahl-Syker betont. Nicht zuletzt weil er sich mit der Arbeit am PC schwer tut.

„Die neue Chronik ist ganz anders angelegt als die alte – vor allem chronologisch gegliedert“, erklärt Behrens. Außerdem sei dem Team wichtig gewesen, fügt van der Meer hinzu, dass die Broschüre für jedermann erschwinglich und lesbar sei. „Die Schwerpunkte hat Kurt gut gesetzt“, lobt sie.

Wolff begann seine Arbeit, indem er im Gemeindearchiv die alten Pfarrbriefe las und sich Stichworte machte. Zu den verschiedenen Ereignissen suchte er Texte und Fotos. „Ich hätte nicht gedacht, dass es zu praktisch allen Veranstaltungen auch Bilder gibt“, berichtet er staunend. „Jetzt ist die Broschüre beinahe zu einem Bilderbuch geworden.“

Fündig wurde er in Zeitungsarchiven und besonders beim Stadtarchivar Hermann Greve. „Das war eine sehr gute Zusammenarbeit, bei der ich auch noch viele Tipps bekommen habe“, freut sich Wolff.

300 Exemplare wurden gedruckt. „Davon sind schon ungefähr 60 weg“, schätzt van der Meer. Einige Käufer staunten nicht schlecht. „‚Ach ich bin da ja auch drin‘, haben die sich gewundert“, berichtet Behrens.

Thematisch setzt die zweite Chronik dort an, wo die zum 100-jährigen Bestehen aufgehört hatte. Nach einer übersichtlichen Zeittafel hat Wolff die wichtigsten Ereignisse eines jeden Jahres herausgearbeitet. Zusätzliche Themen sind unter anderem die Partnergemeinde Stützengrün, der vierte regionale Kirchentag in diesem Jahr und auch der Festgottesdienst am 12. September zum 125. Geburtstag.

Das Werk trägt den Titel „Im Herzen von Syke“. Er bezieht sich auf die geographische Lage der Kirche, aber auch auf das Verhältnis der Gemeindemitglieder zu ihrem Gotteshaus. „Im Laufe der Jahre sind sie immer wieder zur Kasse gebeten worden und waren immer da“, weiß Wolff. Und nicht zuletzt der Initiator selbst hat in den neun Jahren, die er nun in Syke ist, die Christuskirche und ihre Gemeinde in sein Herz geschlossen.

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