Musikabende an Lise-Meitner-Schule

Singen, tanzen und vorlesen 

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Chöre und Tanz-Arbeitsgemeinschaften präsentieren sich auf den Musikabenden der Lise-Meitner-Schule. ·

Moordeich - Ohne den weihnachtlichen Musikabend geht an der Lise-Meitner-Schule niemand in die Winterferien. Dank Bernhard Schencke hat die Veranstaltung eine große Fangemeinde bekommen hat.

So füllte sich das Forum am Dienstag- und Mittwochabend mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und Klassenkameraden. Die Chor- und Tanz-Arbeitsgemeinschaften präsentierten sich über zwei Stunden mit einer bunten Mischung. Die Kameras der Eltern hielten die jeweiligen Auftritte des musikalischen Nachwuchses fest.

Der zeigte sich durchaus selbstbewusst im Scheinwerferlicht der Bühne. Die Moderation übernahmen Anne Fust und Gina Sabatini (G10b). Sie begrüßten zum Auftakt die „MoorSingers“ mit 30 Sängern aus den Jahrgängen fünf bis sieben, die auf der Bühne eindrucksvoll Spirituals, Musicalmelodien und weihnachtliche Lieder zu Gehör brachten. Die „Mo‘Sis“, der Chor der achten bis zehnten Klassen, brachten Gospels und weihnachtliche Chorstücke mit. Für Abwechslung auf der Bühne sorgten zwischendurch die Tanz-AGs unter der Leitung von Sabine Wittenfeld. Aber auch das Publikum musste sich betätigen. „Alle aufstehen“, lautete die Aufforderung, zum gemeinsamen „Step-Wickeln-Rolle-Klatschen“, eine gelungene Mitmachaktion beim musikalischen Abend. Mit viel Applaus bedachten die Zuschauer die mutigen Gesangssolisten Giulia Lütz (G 8b), Rebecca Melloh (R 9a), Jessica Ehlers (G 9b), Anna Maria Majewski (H 10), Neyla Kiana Lohde (R 8b) und Anna-Katharina Otzik (R 10b). Die Sieger des Vorlesewettbewerbs Karolina Kauf (G 6c), Anna Hollmann (R 6b) und Emily Rumpel (H 6) begeisterten das Publikum mit ihrer Lamettageschichte.

Die Gitarren-AG unter der Leitung von Thomas Reckeweg zeigte am Mittwochabend ihr Können. Für tosenden Applaus sorgte der Cup-Song von Berkay und Marc-Ole, in dem sie blaue Becher hin- und herflitzten ließen.

Bernhard Schencke bezeichnete die Vorbereitungen für die Musikabende als „schönen Stress“. Der Musikpädagoge zeigte sich erfreut darüber, in seinen Chören nicht nur Sängerinnen, sondern zunehmend auch Sänger anzutreffen. „Da sind sicherlich die Medien nicht ganz unschuldig“, beschreibt er den Einfluss von Castingshows, in denen sich auch die Jungs vor das Mikrofon trauen.

Nicht fehlen durfte der abschließende Block mit vielen traditionellen Weihnachtsliedern, den die Schüler gemeinsam mit dem Publikum sangen. · ak

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