Klönabend geprägt von plattdeutschen Liedern und Geschichten

„Sing man tau“

Marianne Lohaus (stehend) aus Wagenfeld gestaltete den Großteil des Klönabends des Heimatvereins Samtgemeinde Rehden am Donnerstag mit plattdeutschen Liedern.

Lemfoerde - REHDEN (hwb) · Gaumenfreuden und Ohrenschmaus bekamen die Besucher des Klönabends des Heimatvereins Samtgemeinde Rehden am Donnerstag in den Ratsstuben serviert. Gulasch, Salzkartoffeln und Rotkohl sowie Roter Grütze mit Vanillesoße folgte ein Absacker in Form eines Malteser oder Fernet, zu dem Vorsitzender Heinrich Mackenstedt den gut 80 Besuchern zuprostete. „Herzlich willkommen und auf diesen Abend.“

Zur gesanglichen Unterstützung hatte Mackenstedt Mitglieder des Chores „gemischt vor fun“ eingeladen. Doch es stellte sich heraus, dass auch die übrigen Gäste sich nicht scheuten, kräftig mitzusingen oder zumindest zu summen. Einige zeigten sich recht textsicher.

Das Programm und der Klönschnack an den Tischen spielten sich fast ausschließlich in plattdeutscher Sprache ab. „De Osse un de dumme Osse“ – mit dieser Geschichte aus der Feder von Wilhelm Falldorf aus Wagenfeld – läutete Helmut Elver aus Barver das offizielle Programm ein und ließ „De Schlacht in Rehden folgen“.

Diese endet mit einem Lied, das als Einstieg von Marianne Lohaus aus Wagenfeld in den gesanglichen Teil des Abends diente. Passend zum Klönabend bestritt ihn die Sängerin fast ausnahmslos in Plattdeutsch. „Sing man tau“. Bei ihren Vorträgen griff sie auf eine Kassette mit plattdeutschen Liedern zurück, die sie gemeinsam mit Lilo Remmert und Karsten Kleemeyer vor 25 Jahren in einem Studio aufgenommen hatte.

Bei bekannten Weisen wie „Kumm bi de Nacht“, „Lütt Matten de Has‘“, „Burlala“ oder „Lütt Anna Susanna“ verflog die Zeit nur so. Es ging bereits stramm auf die 22 Uhr zu, als Marianne Lohaus ihren Auftritt beenden wollte. „Zugabe“, ertönte es aus der Runde. Und wer kann dazu schon nein sagen?

Zu diesem Stichwort eröffnete Marianne Lohaus ein Wunschkonzert. „Welches Lied wollen wir singen?“, fragte sie in die Runde. Und sie einigte sich mit den Besuchern jeweils auf die erste Strophe. Es begann mit „Schön ist die Jugend“, setzte sich über „Kein schöner Land“ und „Lili Marleen“ fort und endete „Hoch auf dem gelben Wagen“.

Die angenehme und lockere Atmosphäre, die den gesamten Abend bestimmt hatte, setzte sich bis zum Schluss fort. Mit lockeren und humorvollen Anekdoten rundete Friedhelm Hardemann aus Rehden das Programm zu fortgeschrittener Stunde schließlich ab.

Nach soviel Klönschnack, Gesang und plattdeutschen Geschichten dankte Heinrich Mackenstedt den Mitwirkenden für die gelungenen Darbietungen und wünschte allen einen guten Heimweg.

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